Dein Podcast für Selbstheilung, Achtsamkeit und innere Heilung im Alltag
00:00:00: Ich habe etwas Interessantes an mir festgestellt und zwar, dass ich ein Problem habe mit fünf Minuten.
00:00:33: jeden Mini-Time-Slot, den ich zur Verfügung hatte durchgeplant habe.
00:00:42: Dass ich immer on Point war und meine freie Zeit von vorne bis hinten verplant habe.
00:00:55: Und ich hatte irgendwann diesen Schlüsselmoment mit meiner Tochter als ich gemerkt habe Ich verändere mich gerade in meiner Energie mit ihr.
00:01:03: Ich verendere mich grade in meinem Ton mit ihr, ich veränderei mich grad in den Worten die ich an sie sende weil sie grade noch nicht mehr diese fünf Minuten mehr brauchte aber noch zwei Minuten mehr brauchte als ich sie in meinem Kopf für diese Situation vorgesehen hatte.
00:01:23: und da wusste ich... ...ich möchte was verändern!
00:01:30: Und genau darüber möchte ich heute mit dir in dieser Folge sprechen, weil ich glaube das ist ein Phänomen unserer Zeit.
00:01:38: Ein Phänomene von uns Frauen dass wir jede einzelne Minute verplanen.
00:01:47: und Heute soll es darum gehen warum eigentlich alles gerade noch passen muss und wie du aufhören kannst dein Leben bis zur letzten Minute zu verplan.
00:02:09: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von zurück in deine Kraft.
00:02:15: Dieser Podcast ist dein Ort für dein inneres Ankommen.
00:02:19: hier darfst du dich mal so richtig wieder mit dir verbinden, mit deinen Inneren verbinden bei dir einchecken und es geht nicht darum wie du eine bessere optimalere, perfekte Version deiner selbst wirst und dein Leben noch mehr optimieren kannst.
00:02:39: Sondern mir geht es hier in diesem Podcast darum, dass du wieder in Verbindung mit dir kommst, dass dich wieder spürst, das Du wieder in Deine Präsenz kommst ,in den Kontakt zu Dir kommst .
00:02:49: Und daraus dein Leben bewusster wahrnehmen kannst, bewusste führen kannst, bewusst sein Leben kann.
00:02:56: zu viel Erfüllender ist, wenn wir verbunden mit uns in unserer Präsenz durch unser Leben gehen.
00:03:04: Und darum geht es hier diesen Podcast um verschiedensten Themen der persönlichen Weiterentwicklung.
00:03:09: Es geht hier aber auch ganz viel um die großen und kleinen Herausforderungen des Lebens, in einem Alltag mitten in der Rush Hour des Lebens wo wir viele von uns so drin stecken mit Kindern, mit Eltern die älter werden, mit Jobs, mit Verantwortlichkeiten, mit einem Leben das uns fordert dass uns irgendwie fast schon zwingt zu funktionieren.
00:03:32: und vielleicht bist du auch jemand der da keine Lust mehr drauf hat, wer spürt?
00:03:36: Da ist noch mehr!
00:03:37: Da ist doch ein Leben möglich, was irgendwie anders gestaltet werden kann.
00:03:43: Und genau darüber möchte ich hier mit dir in diesem Podcast sprechen!
00:03:47: Also leh'n dich zurück, mach's dir gemütlich, mach das jetzt zu deiner Mitteil.
00:03:53: Es ist so schön dass du da bist und mir deine Zeit und dein offenes Ohr schenkst.
00:03:58: Wir legen direkt los mit der heutigen Folge.
00:04:01: Los gehts!
00:04:06: So, Delei lieben!
00:04:07: Ich freue mich mit euch heute in dieses Thema einzusteigen.
00:04:11: Ein Thema was gerade definitiv zu einem meiner inneren Prozesse gehört.
00:04:18: Das ist ein Thema an dem ich jetzt seit einiger Zeit wirklich sehr bewusst mit mir bin, sehr bewusst with me arbeite.
00:04:26: Gleichzeitig ein Thema das sich noch nicht komplett... verändert habe, sondern immer wieder merke ah da will das alte Muster wieder hervorkommen und hier darf ich gerade schauen wie ich da auf eine ganz liebevolle Art und Weise gegenlenke.
00:04:45: Und was Neues verinnerliche?
00:04:47: Und diese neue Verinnerlichung mit der Ich arbeiten möchte ist eben dass nicht jeder Timeslot meines Tages ausgefüllt sein muss, dass nicht jede Minute meiner freien Zeit vollgepackt sein muss.
00:05:06: Und vielleicht kennst du das ja auch?
00:05:09: Gerade wir Frauen haben ja oft so viele Baustellen gleichzeitig – es ist ja häufig immer noch so, dass wir hauptverantwortlich sind für mehrere Rollen in unserem Leben!
00:05:24: Und du bist vielleicht im Job.
00:05:26: Du hast vielleicht Kinder, du hast vielleicht eine Beziehung, du Hast einen Haushalt, du hasst vielleicht Eltern um die du dich kümmerst, du Hasst vielleicht ein Tier um das du dich kümmerst und vielleicht bist du auch so jemand der... sich für all diese Lebensbereiche als die Hauptverantwortliche fühlt.
00:05:44: Es gibt da vielleicht noch den Partner oder die Partnerin, es gibt auch schon ältere Kinder, die Sachen übernehmen können und es gibt ja vielleicht auch noch deine eigenen Eltern, die eigenständig einige Dinge erledigen können.
00:05:56: Und doch hast du vielleicht dieses Gefühl eigentlich bin ich die, die Verantwortung trägt?
00:06:01: Eigentlich bin ich das im Kopf haben muss wann was ansteht, was für Termine gerade anstehen, was jemand braucht und so weiter und sofort.
00:06:13: Und daher kommt es schnell zu diesem Gefühl von, okay ich habe an diesem Tag eine gewisse Zeit zur Verfügung für die Dinge, für die ich verantwortlich bin.
00:06:27: Für die Dinge wo ich mich als Hauptverantwortliche fühle.
00:06:31: und in diese Zeit muss sich all meine Aufgaben reinpacken weil ja gefühlt All diese Aufgaben gleich wichtig sind und weil gefühlt all die Aufgaben am besten zur gleichen Zeit erledigt werden.
00:06:49: Kennst du das?
00:06:50: Also bei mir ist es oft so, dass ich mich irgendwie hauptverantwortlich fühle natürlich für meinen Job mein Job ist mein Business Ich bin selbstständig logisch.
00:07:01: Aber dass ich auch das Gefühl habe, ich bin hauptverantwortlich für die Kids, die Organisation rund um Familienorganisationen.
00:07:08: Ich bin haup verantwortlich Für den Haushalt für alles was damit auch einher geht im Haushalt außerhalb des Haushalts Einkauf etc.
00:07:17: Das gefühle hab ich mir hauptsächlich für Termine an die gedacht werden müssten Seins Arzttermine seines Geburtstage von Familien und Freunden seines Schul- Termine und so weiter, und sofort.
00:07:31: Ich das Gefühl habe ich bin verantwortlich für Themen meiner Mutter und ja wahrscheinlich noch so viel um meine Schwiegermutter wahrscheinlich auch und wahrscheinlich noch Soviel anderes mehr und ich dann lange lange Zeit tatsächlich auch mit Chetty hier mithilfe von Chetty mir meine Tage so ein bisschen strukturiert habe, wirklich in so Time Slots geteilt habe und dann quasi immer sowas gesagt hab wie okay ich hab jetzt von acht Uhr bis dreizehn Uhr Zeit.
00:08:04: Ich möchte im Business die und die Aufgaben machen und privat möchte ich die und Die Aufgaben mache.
00:08:10: Ich muss noch das und das machen.
00:08:13: Wie teile ich mir dieses Zeitfenster am besten ein?
00:08:16: Und dann habe ich mir diesen Vormittag durchstrukturiert Und es hat mir dann irgendwie so ein Gefühl von Sicherheit gegeben.
00:08:26: Also die Frage ist ja, was steckt dahinter?
00:08:28: Was steckt da hinter das?
00:08:29: wir die Zeit, die uns zur Verfügung steht häufig so komplett verplanen, komplett durchtakten und ich glaube, es gibt verschiedene Beweggründe, die dazu führen.
00:08:42: Jeder ist natürlich individuell, jeder hat der verschiedenen inneren Antreiber, die das Ganze pushen aber gleichzeitig ist glaube ich häufig eine große Angst im Endeffekt, die dahinter steht.
00:08:55: Die Angst vor Kontrollverlust und wir haben das Gefühl in dem Moment wo ich meinen Tag durchtakte, wo ich dem Tag eine Struktur gebe dass Ich damit die Kontrolle über diesen tag behalte und Kontrolle wiederum ist für uns gleich bedeutend mit Sicherheit.
00:09:15: Das heißt dieses Durchtakten gibt uns vermutlich eine innere Sicherheit.
00:09:22: Das Ganze ist aber natürlich eine sehr wackelige Angelegenheit, weil wir alle wissen es eigentlich – du kannst dein Leben nicht komplett planen!
00:09:37: Weil was dann dazwischenkommt, ist das Leben und Sind fünf Minuten mal anders als geplant?
00:09:44: Vielleicht sind zehn Minuten anders angeplant, vielleicht zwanzig.
00:09:48: Vielleicht bekommst du einen Anruf mit dem du nicht gerechnet hast.
00:09:50: Vielleicht fällt dir eine Vase hin und überall liegen Splitter!
00:09:54: Vielleicht was auch immer her.
00:09:56: also es kommt ja fast immer etwas dazwischen.
00:09:59: gerade wenn du nicht alleine bist sondern wenn du davon abhängig bist dass quasi alle Menschen um dich herum auch mit in diese Taktung laufen dann kannst du eigentlich Zu hundert Prozent davon ausgehen, dass was dazwischen kommt.
00:10:11: Wenn du dir deinen Plan zu Recht gelegen hast wie dieser Vormittag vielleicht aussehen soll mit deinen Kindern, mit deinem Partner deiner Partnerin und du hast alles für dich im Kopf ja wann etwas passiert.
00:10:23: Und aber deine Kinder sind eigene Individuen haben ihren eigenen plan und plötzlich durchkreuzen sich die Pläne werden fünf Minuten plötzlich zu einem puren Stressfaktor, weil nicht wegen dieser fünf Minuten sondern weil du bis auf die letzte Minute alles genau verplant hast und dann diese fünf Minuten Puffer eigentlich gar nicht mehr da sind.
00:10:48: Es ist eigentlich gar kein Puffermärder ist!
00:10:51: Und ich hatte jetzt wirklich immer mal wieder dieses Situation wo ich gemerkt habe hu Vanessa hier läuft gerade was schief ja?
00:10:58: Wo Ich gemerkt hab ich habe das so für mich durchgetaktet dass das Ganze dann auf Kosten meiner Beziehung begangen ist.
00:11:06: Dass ich plötzlich einfach gerade in Beziehungen zu meiner Tochter, die wird jetzt drei im November und hat da natürlich was auch wundervoll ist ihren eigenen Kopf, hat eine wunderbare Willensstärke ist natürlich auch noch mitten in der Autonomiephase und will die dann Dinge selbst machen.
00:11:24: Und will die Dinge so machen, wie sie sie machen möchte?
00:11:27: Das hat immer mal wieder meine Pläne, die ich mir im Kopf gemacht hatte durchkreuzt.
00:11:31: Ich habe gemerkt, wie ich mich dann plötzlich als Mama verändert hab unter diesem vermeintlichen Zeitdruck... ...wie ich in meiner Energie anders geworden bin!
00:11:40: Wie ich härter geworden bin von meiner Mimik.
00:11:42: Wie ich lauter geworden bin in meinem Ton.
00:11:44: Und da habe ich gemerkt hey Moment man stopp stopp Stopp!
00:11:48: Da willst du gar nicht hin.
00:11:49: das geht gar nicht.
00:11:51: Also darf hier etwas in die Veränderung kommen und ich möchte mit dir nochmal zu diesem Punkt zurückkommen, warum uns dieses Durchtakten des Tages so eine vermeintliche Sicherheit gibt?
00:12:16: Weil wir häufig das Gefühl haben dass Wir eben alles überblicken müssen und das Gefühl haben, dass dann wenn wir Herr der Lage sind, dass da nichts passieren kann.
00:12:35: Dass dann nichts Unerwartetes geschehen kann!
00:12:38: Und manchmal ist in uns diese Angst vor dem Unerwarten so aktiv.
00:12:44: Diese Angst davor, dass plötzlich etwas passiert was wir nicht haben kommen sehen und dass plötzlich wir mit etwas konfrontiert sind, was wir nicht erwartet haben.
00:12:54: Und dann vielleicht ein Gefühl in uns ausgelöst wird, das wir so nicht fühlen wollen oder wir vielleicht nicht wissen wie wir mit dieser Situation umgehen können.
00:13:08: Das heißt es ist glaube ich ganz wichtig wenn du dich da auch wieder erkennst Wenn du auch siehst, dass du wirklich jeden Timeslot bei dir durchgeplant hast, einmal ehrlich hinzuschauen und zu erkennen dass es gar nicht um die Frage geht wie kann ich mein Alltag besser planen das diese fünf Minuten kein Problem mehr für mich darstellen.
00:13:30: Sondern du eher mal eine Ebene tiefer gehst und guckst?
00:13:35: warum habe ich eigentlich dieses Gefühl?
00:13:38: Dass sich jede freie Minute nutzen kann?
00:13:42: Warum sehe ich nicht freie Zeit und denke, schön!
00:13:45: Da ist Raum.
00:13:46: Raum für mich.
00:13:47: Raum einfach mal zu sein.
00:13:50: Raum dafür einfach in den Himmel zu schauen.
00:13:53: Sondern warum kommt direkt dieser Gedanke?
00:13:56: Ah, da ist ein freier Timeslot.
00:13:58: Was kann ich da alles noch unterbringen?
00:14:02: Und dir selber auf die Schliche zukommen dass dahinter wahrscheinlich viel mehr steckt als das eigentliche Thema Zeitmanagement.
00:14:15: Denn wenn wir unser Leben permanent so planen, dass gerade alles noch irgendwie hinein passt dann bedeutet es ja auch das einfach nichts dazwischen kommen darf.
00:14:26: Dass wir dafür quasi keine Lücke lassen und ich bin da grade schon drauf eingegangen Das Leben ist nicht so!
00:14:34: Das Leben kommt dazwischen.
00:14:38: Dein Kind braucht vielleicht länger, jemand wird vielleicht krank das Auto springt nicht an Du verschlebst vielleicht der Einkauf dauert länger du hast einen schlechten Tag was auch immer und für dich einmal zu sehen dass es vielleicht gar nicht um all diese Punkte geht.
00:15:00: Es geht nicht darum dass der Einkaufen länger dauert Dass du verschlafen hast dass dein kind länger braucht Sondern vielleicht geht's darum dass dein Zeitplan einfach zu eng gestrickt ist und du dir vielleicht erlauben darfst, deine freie Zeit nicht immer sinnvoll nutzen zu müssen.
00:15:27: Und vielleicht steckt da noch eine Frage dahinter mit der du mal so ein bisschen schwanger gehen kannst?
00:15:37: Wer bist du eigentlich wenn du gerade nichts leistest?
00:15:44: Weil ich glaube hinter diesem permanenten Tun steckt auch dieser Glaubenssatz dass wir eben immer etwas tun müssen, das wir immer in Bewegung sein müssen.
00:15:56: Dass wir immer leisten müssen, dass wir immer funktionieren sollen und dann fühlt es sich falsch an einfach mal auf der Terrasse oder auf dem Balkon zu sitzen und eine Tasse Kaffee zu trinken Oder einfach auf dem Sofa zu liegen und ein Buch zu lesen weil er immer dieser Gedanke kommt eigentlich müsste ich ja noch Und diese Gedankel eigentlich müsste Ich Ja Noch.
00:16:24: Der führt dazu, dass wir körperlich zwar noch an einem Ort sind aber innerlich Sind wir schon wieder beim nächsten oder auf den Weg dahin.
00:16:37: Wir sind ständig auf dem weg irgendwo hin und vielleicht ist genau das der Punkt an dem wir anfangen unser eigenes Leben zu verpassen Unser eigenes leben nicht mehr wirklich zu fühlen nicht mir wirklich wahrzunehmen Und wieso von außen uns bei diesem leben zuzuschauen Aber dieses Leben in uns, in unserem Körper, in unseren Herzen nicht mehr so richtig zu spüren.
00:17:08: In seiner Lebendigkeit zu spühlen.
00:17:10: und das ist auch oft der Moment wo Frauen zu mir kommen mit die Prozessbegleitung und sagen hey ich weiß gar nicht eigentlich ist alles okay?
00:17:17: Ich habe einen guten Job!
00:17:17: Ich hab tolle Kinder, ein tollen Partner, eine tolle Partnerin.
00:17:20: es ist eigentlich alles gut.
00:17:23: aber ich habe diese innere Lehre in mir.
00:17:26: Ich kann dieses gute Leben gar nicht so richtig spüren.
00:17:29: Ich kann gar nichts so richtig wahrnehmen, dass ich ein gutes Leben fühle und vielleicht spielt er auch seine Angst mit rein.
00:17:44: die Angst etwas nicht zu schaffen Die Angst etwas doch zu vergessen Nicht mehr hinterherzukommen Und im Endeffekt die Angst nicht gut genug zu sein Hört dieses Gefühl von wenn ich das jetzt nicht mache dann komme ich nicht mehr dazu Und da mache ich es jetzt lieber noch schnell.
00:18:01: Komm, das kriege ich noch schnell reingedrückt!
00:18:03: Noch eben Kriechtes gemacht und aus diesem noch schnell... Da wird ein Lebensstil!
00:18:09: Noch schnell die Küche machen, noch schnell die Waschmaschine anmachen, auch noch schnell diese Wasch-Maschine ausräumen, noch eben die Mail schreiben, nochmal schneller in den Supermarkt reinspringen und dann ist plötzlich alles nur noch schnell.
00:18:23: und ich merke dass ich zu lange in dem noch schnellen Lebensstiel drin war.
00:18:29: und weißt du woran ich das ganz explizit gerade merke?
00:18:33: Ich merke das gerade sehr stark an meinem Sohn.
00:18:36: Mein Sohn, der vor vier Wochen in die Schule gekommen ist und der jemand ist, dem es unglaublich Sicherheit gibt früh da zu sein ja also der wirklich seine Zeit braucht zum Ankommen und auf gar keinen Fall so spät kommen möchte aber auch zu spät ist für ihn nicht dass wirkliche zu späts sondern zu späd ist für ihm wenn schon viele Kinder da sind und er halt nicht von Anfang an da war Und mein Sohn fragt fast jeden Morgen, sind wir spät dran.
00:19:07: Und diese Angst davor, die kommt natürlich nicht von ihm!
00:19:13: Die Angst dvorkommt weil ich so lange in diesem noch schnellen Lebensstil war dass wir dadurch immer spät daran waren.
00:19:21: Weil ich einfach jemand bin oder war?
00:19:24: Ich arbeite ja gerade dran der so viel reingekwetscht hat, dass er wirklich on-point losgefahren ist.
00:19:30: Dann durfte nichts mehr dazwischenkommen!
00:19:32: Wir müssen um fünfzehn Uhr dreißig los und ich habe meine Zeit dann bis fünfzehnt Uhr neunundzwanzig und dreißzig Sekunden durchgeplant.
00:19:41: Und dann müssen wir jetzt auch los.
00:19:45: Das ist leider das was mein Sohn gelernt hat durch mich, wo ich gerade dabei bin, quasi wieder zu reframen da auch eine neue Art des Zeitmanagements vorzuleben.
00:20:02: Weil ich einfach so deutlich merke, ich möchte nicht mehr in diesem noch schnell leben und ich möchte auf gar keinen Fall dass meine Kinder in dieses noch schnellen Muster kommen.
00:20:12: also darf ich anfangen nicht noch schnell etwas rein zu quetschen.
00:20:17: Das heißt natürlich nicht das ich jetzt meine Dinge nicht mehr schaffen möchte oder meine Dinge erledigen möchte aber ich möchte halt nicht meinen ganzen Alltag so planen, dass es gerade noch passt.
00:20:34: Denn wenn gerade alles noch passt bedeutet das eigentlich, dass für das echte Leben – für den einzelnen Moment gar kein Platz mehr ist!
00:20:46: Für die fünf Minuten, die dein Kind länger braucht.
00:20:49: Weil es sie vielleicht gerade einfach braucht.
00:20:52: Für den spontanen Kaffee, für das Gespräch mit der Nachbarin was zwei Sätze länger dauern darf... ...für deine Müdigkeit die dir erlaubt, einfach nochmal drei Minuten die Augen auf dem Sofa zu schließen.
00:21:04: Für all die Dinge, die nicht geplant sind – für dich und mich!
00:21:10: Und ich glaube das ist auch wirklich eine Form der Selbstfürsorge es.
00:21:16: Du weißt, ich liebe all die Tools der Selbstförsorge, der Achtsamkeit.
00:21:19: Ich liebe Meditationen, ich liebe Achtsammkeitsübungen... ...ich liebe wunderschöne Rituale, die dich mit dir verbinden.
00:21:29: Aber ich glaube gleichzeitig ist so wichtig dass wir einfach sehen.
00:21:34: Es ist auch schon ein Akt der Selbstfürsorge, wenn ich mein Leben so gestalte dass ich nicht permanent gegen die Uhr lebe.
00:21:41: Dass ich nicht Permanent gegen die Zeit arbeite!
00:21:45: Dass sich nicht permanent hinterherlaufe und dadurch das Gefühl habe nur in Hektik zu sein.
00:21:50: Nur getrieben zu sein.
00:21:52: ja dieses Gefühl als würde dich innerlich jemand antreiben und drücken uns sagen komm mach schnell mach schnell.
00:21:57: aber es gibt gar keinen.
00:21:59: Du bist es Ich bin das.
00:22:00: Ja wir treiben uns selbst an.
00:22:06: Und ja, vielleicht geht es dir da wie mir.
00:22:09: Vielleicht erkennst du dich in einigen Facetten wieder und denkst okay alles schön und gut.
00:22:12: ich würde das auch gerne irgendwie dieses noch schnell aus meinem Leben holen und gleichzeitig sind da ja nun mal der Haushalt die Kinder, der Job, der Einkauf, die Essensvorbereitung usw.
00:22:24: und so fort.
00:22:26: Ich habe halt diese Verpflichtungen Und weißt du, es geht mir nicht darum jetzt plötzlich planlos zu leben.
00:22:32: Ich habe gestern einen ersten Vortrag gesehen der so toll war wo es um gesundes Lernen ging zwar von der Schule initiiert und wo darüber gesprochen wurde wie wichtig ist für uns Menschen dass wir Dinge eine Struktur geben.
00:22:46: Also in dem Bezug war das jetzt, dass Kinder helfen dem Lernstoff eine Struktur zu geben.
00:22:52: aber ich glaube, dass es grundsätzlich für unser Leben sehr wichtig ist unserem Leben eine Straktur zu gehen und Ich bin auch so gestrickt und möchte gar nicht ein planenloses Leben ohne Struktur führen.
00:23:01: Und gleichzeitig darf ich mein Leben aber so gestalten und planen Dass etwas dazwischen kommen darf.
00:23:09: Das ist ein riesiger Unterschied.
00:23:15: Was kann ich alles in diesen Vormittag packen?
00:23:19: Hinzu etwas wie... was soll dieser Vormitag eigentlich für mich sein, worum geht es heute?
00:23:28: Worum geht ist mir heute an diesem Vormithag und vielleicht eher diesem Vomittag ein Thema zu geben.
00:23:40: Und dieses Erfolgserlebnis zu haben nicht dann wenn alles noch schnell und gerade so geklappt hat sondern dann wenn du dich diesem Thema voll ans widmen konntest Und wenn du dann vielleicht noch was anderes angehst, weil du es wirklich machen möchtest und der Zeitpuffer dafür da ist, denn das ist schön.
00:24:00: Wenn nicht, dann ist das auch total gut!
00:24:07: Ich würde dich heute gerne zu einem kleinen Experiment einladen und sieh das jetzt bitte nicht als irgendwie Selbstoptimierungsprojekt oder so, also wirklich gar nicht, sondern nutze es einfach mal um dir selbst so'n bisschen auf die Schliche zu kommen dir gewahr zu werden, warum du dich innerlich so fühlst wie du dich vielleicht gerade fühlste.
00:24:36: Und vielleicht magst du dir einfach mal den heutigen oder morgigen Tag anschauen und ich fragen wo habe ich diesen tag eigentlich so eng geplant dass keine fünfzehn Minuten mehr dazwischen passen?
00:24:54: Und dann schau mal ob du das irgendwo verändern kannst.
00:24:58: weil was ich jetzt mache ist Ich arbeite mit puffern Und ich liebe die Puffer.
00:25:05: Ich arbeite jetzt so, also ich arbeite über...ich plane meine Tagesstruktur jetzt so das Puffa ganz bewusst zu meinem Plan dazugehören und der Puffar ist ein richtiger Puffor bei mir von dreißig Minuten.
00:25:18: Das heißt alles was ich machen möchte an diesem Tag mein Thema des Tages ist dreizig Minuten bevor ich das Haus verlassen möchte oder was auch immer ist dreißig Minuten davor fertig.
00:25:34: Und diese dreizehn Minuten sind mein Puffer und ich meine damit wirklich fertig, fertig!
00:25:38: Also dann sind die Brotdosen gepackt, dann bin ich fertig gemacht Dann muss gar nichts mehr gemacht werden.
00:25:47: Ich bin dann fertig und habe dreizig Minuten und die kann ich dann nutzen wie ich sie in dem Moment gerne nutzen möchte.
00:25:55: Vielleicht möchte ich sie wirklich dreißig Minuten lang nur für mich nutzen, nur mit dem Kaffee auf der Terrasse sitzen.
00:26:00: Nur mit dem Buch auf dem Sofa liegen!
00:26:03: Vielleicht möchte Ich aber auch noch irgendwas in diesen Dreißig-Minuten machen und das ist dann auch okay?
00:26:08: Weil ich mich in dem Moment bewusst dafür entscheide und es nicht unter Hetze noch schnell eben mache damit Es irgendwie gemacht ist und beobachte Dich gerne weil dabei ob Du Dir auch so ein Puffereinrichten magst Vielleicht müssen es keine dreißig Minuten sein, vielleicht zehn Minuten.
00:26:35: Einen Raum schaffst wo du dir bewusst Zeit lässt und beobachte dann auch gerne mal was da in dir passiert wenn du dieses Zeitfenster nicht verplanst ob es irgendwie unruhig in dir wird, ob ein Gedanke kommt wie Da könnte ich doch jetzt doch noch eben das machen.
00:26:58: die zeit könnt dich sinnvoller nutzen Ob du dich vielleicht ein bisschen schuldig fühlst oder ob vielleicht tatsächlich irgendwann dieses Gefühl kommt von so einem Aufatmen.
00:27:13: Ah, endlich habe ich Zeit!
00:27:20: Und ich glaube dass das genau dieser wichtige Moment in diese Erfahrung ist weil ich glaube wir dürfen wirklich lernen wieder lernen, dass Zeit nicht immer etwas IST, nicht immer was sein muss, was wir nutzen müssen.
00:27:37: Zeit darf auch einfach mal Zeit sein Ein Vormittag darf langsamer sein.
00:27:43: Ein Spaziergang kann länger dauern, dein Kind darf trödeln.
00:27:50: und ich möchte dir diesen Satz mitgeben den ich gerade mir auf Post-Postits geschrieben habe oder auf dem Postit stehen.
00:28:04: mehrere Sachen fällt mir gerade ein.
00:28:05: also ich arbeite ja gerne mit Postids die mir visualisieren woran Ich mich erinnere woran an welchen Muster nicht gerade arbeite, die ich versuche zu durchbrechen.
00:28:15: Weil sonst sind wir ja ganz schnell wieder im Automatismus drin und handeln eben so wie wir es in den letzten zwanzig dreißig vierzig fünfzig sechzig Jahre gemacht haben.
00:28:23: Das sind einfach die Synapsen sind so miteinander verschaltet und verknüpft.
00:28:28: das ist ganz automatisch passiert.
00:28:29: Das heißt, jetzt ist Training, dass eine Umprogrammierung wird dürfen da wirklich aktiv Das ganze trainieren.
00:28:37: und zum Trainieren brauchst du vielleicht Werkzeuge, brauchst Du Tools.
00:28:40: Und was für mich ein sehr wertvolles Werkzeug ist habe ich hier auch schon öfters gesagt Ist die Visualisierung.
00:28:45: das heißt Die Dinge woran Ich arbeite visualisiere ich mir in Form von Post-its die ich mir überall hinklebe wo Räume sind wo ich merke A hier entsteht dieser Zeitdruck oder so.
00:28:58: und auf meinen Post-it steht aktuell Beziehung ist wichtiger als Zeitdruk und darunter der Satz Ich plane nicht mehr so, dass alles gerade noch passt.
00:29:10: Ich plane so, das mein Leben und meine Familie atmen
00:29:14: kann.".
00:29:17: Oder ich finde der Satz geht runter wie Butter!
00:29:20: Wie warme Butter?
00:29:21: Sagt man das irgendwie so ne?
00:29:22: Irgendwas mit Butter gibt's auch da.
00:29:25: Und vielleicht ist es ja auch ein Satz den du dir für dich mitnehmen magst.
00:29:28: oder nimm den Satz, der sich nach dir anhört und nach dir anfühlt, der dir hilft... dein Leben, dein Leben nicht nur zu schaffen sondern wirklich in deinem Leben anwesend zu sein.
00:29:47: In deinem leben gegenwärtig zu sein.
00:29:54: und vielleicht nimmst du für dich noch so eine Frage jetzt mit?
00:29:59: Das ist eigentlich ganz schön!
00:30:01: Ich gehe jetzt gleich nämlich spazieren.
00:30:02: Vielleicht magste auch irgendwann das mitnehmen und spazierengehen und ein bisschen auf dieser Frage rumdenken, dass du quasi schifftest von wie bekomme ich mehr in den heutigen Tag hinzu.
00:30:18: Wie bekomme ich wieder mehr von meinem Leben?
00:30:21: In den heutigem
00:30:21: Tag.".
00:30:24: Vielleicht ist das gerade die viel wichtigere Frage, ja!
00:30:30: Du liebe... Ich danke dir, dass du heute da warst.
00:30:34: Ich hoffe, du hast was mitgenommen.
00:30:35: Vielleicht merkst du es.
00:30:36: Die Folge ist etwas kürzer.
00:30:39: Was daran liegt, das jetzt... Oh!
00:30:40: Entschuldige.
00:30:41: Das ist jetzt mein Puffer einsetzt.
00:30:44: Genau ich werde in forty-fünf Minuten das Haus verlassen.
00:30:49: Ich muss noch ein bisschen was zusammenpacken.
00:30:51: dafür habe ich jetzt eine Viertelstunde und dann hab' ich meinen dreißig Minutenpuffer.
00:30:57: Nimm's für dich super gerne mit, nimm dir das mit, was sich gerade gut anfühlt.
00:31:01: Ich freue mich von Herzen wenn du mir einen Kommentar da lässt was diese Folge in der ausgelöst hast und wenn du auch diese Folge teilst an andere, wundervolle Frauen die so viel geben.
00:31:11: Die so viel tun, die soviel umkümmern sind und sich dabei aber ein bisschen selbst verlieren.
00:31:16: Teile diese Folge so gerne das wäre ganz wundervoll!
00:31:19: Und genau ich überlege gerade gibt es sonst noch was?
00:31:24: Ja... Der Peaceful Evening ist zurück also mit kurzer Pause wieder in den Herbst wählen, aber an sich ist er jetzt zurück mein Acht Sommerabend, einmal in der Woche findet er online statt.
00:31:35: Wo wir uns für eine Dreiviertelstunde treffen zum Innerhalten, zum Durchatmen und selbst widerspüren und gemeinsam meditieren.
00:31:43: Es gibt immer noch ein Achtsamkeitsimpuls für die Woche.
00:31:46: Und genau!
00:31:48: Das findet diese Woche Mittwoch nochmal statt, am vierzehnten.
00:31:54: Dann sind wir zwei Wochen in den Herbst fehlen und dann ab dem... was ist das denn?
00:31:58: Meier, die erste Novemberwoche Geht's auf jeden Fall dann wieder ganz regelmäßig weiter, immer Mittwochs von zwanzig Uhr dreißig bis einzwanzig uhr fünfzehn online.
00:32:08: Das ist das eine und das andere ist dass ich hier gerade auch auf Hochtouren an so etwas wundervollem arbeite.
00:32:16: Und zwar an einem Online Mentoring mit dem ich eine Gruppe von Frauen begleiten möchte die genau aus diesem Hamsterrat des Alltags aussteigen wollen, die aus dem Abarbeiten ihres Lebens aussteigern wollen.
00:32:30: Die aus dem Funktionsmodus rauskommen wollen und die aus einem unbewussten Leben in ein bewusstes Leben schiften möchten.
00:32:38: Die erleben ihren Alltag wirklich wieder ganz bewusst leben, erleben, genießen und in Fülle und voller Begeisterung glücklich erleben wollen!
00:32:51: Das wird so schön.
00:32:52: ich freue mich sehr darauf und es gibt noch keine Details in Form von Datum oder ähnlichem.
00:32:59: Ich bin da gerade noch im Background am Arbeiten, aber ich öffne hier einfach schon mal diesen Raum dass das kommen wird und wenn das mit dir in Resonanz geht dann schreib mir so gerne an meine E-Mail Adresse du findest sie in den Show Notes, dass du unverbindlich informiert werden möchtest wenn es weitere Infos gibt weil wir wirklich eine kleine Gruppe sein damit wir in den Austausch kommen, damit wir uns gegenseitig supporten.
00:33:26: Das Ganze wird noch untermauert durch zwei Einzelcoaching-Sessions, die du während dieses sechswöchigen Mentorings mit mir haben wirst, damit du wirklich im Deinem Alltag etwas veränderst.
00:33:37: Damit sich dein Leben... wieder nach deinem Leben anfühlt, damit du es spüren kannst.
00:33:41: Damit du es genießen kannst und wirklich auch durch diese Zeit gerade kommst weil diese Zeit gehört zu deinem leben.
00:33:47: und glaube mir wenn du deine Einstellung wieder zuremdest dann wirst du das so sehr genießen können nicht nur abarbeiten.
00:33:56: ja es wird so schön melde ich da super super gerne!
00:33:59: Und jetzt wie gesagt mein Timeslot geht los für den Puffer.
00:34:02: Ich wünsch dir einen wundervollen Tag.
00:34:03: vielen Dank für deinen Vertrauen für dein Zuhören für deinen Weitergeben.
00:34:08: Schickt dir ganz, ganz liebe Grüße.
00:34:10: Bis ganz bald!
00:34:11: Deine Vanessa.