Dein Podcast für Selbstheilung, Achtsamkeit und innere Heilung im Alltag
00:00:09: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von zurück in deine Kraft.
00:00:14: Dein Podcast für dein inneres Ankommen, dieser Podcast ist dein Raum an dem es nicht darum geht irgendwie dich zu optimieren, dich zu verbessern, dich zuperfektionieren eine viel viel bessere Version deiner selbst zu werden sondern indem es darum geht Dich Deine Gedanken, deine Gefühle, deine Muster zu verstehen und wieder in Kontakt mit dir zu kommen.
00:00:38: Mit dir und deiner inneren Welt.
00:00:40: Wir sprechen hier über persönliche Entwicklungen, wir sprechen über innere Prozesse und die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens.
00:00:48: Und darüber warum wir manchmal nur noch funktionieren und wie wir wieder mehr in Verbindung mit uns kommen können, uns wieder mehr spüren können uns dabei helfen können, bewusster und leichter durch unser Leben zu gehen.
00:01:03: Es ist damit einfach auch viel mehr zu genießen!
00:01:07: In dem Sinne Hallo hallo schön dass du da bist und ich danke dir von Herzen das Du dir heute die Zeit nimmst für dich und mir dein offenes Ohr schenkst.
00:01:17: Das freut mich sehr und ich freue mich wie bolle gerade, dass ich vor diesen Mikrositzes hätte ich vor zwei Tagen noch nicht für möglich gehalten.
00:01:27: Ich war diese Woche sowas von ausgenockt.
00:01:32: Also ich kann es gar nicht beschreiben, ich gehe gleich ein bisschen näher drauf ein aber das war so krass und es hat mich so intensiv gefordert.
00:01:40: Es war auf körperlicher und mentaler Ebene extrem anstrengend und gleichzeitig hat diese Zeit für mich eine große Erkenntnis bereitgehalten, die was auch wiederum total schön ist weil ich das jetzt hier heute mit ihr teilen kann und ich werde jetzt gleich mit dir wenn wir da reintauchen darüber sprechen.
00:02:00: Was mir drei Tage im Bett über den Alltag gelehrt haben.
00:02:07: also ja sei gespannt worum es so richtig geht.
00:02:10: heute auf jeden Fall habe ich für mich in den letzten Tagen noch einmal deutlich erkennen dürfen, dass wir so häufig auf das besondere warten und gleichzeitig unser Leben und all das was gerade vor uns auf dem Silber-Tablet blieb übersehen.
00:02:28: Und genau darüber möchte ich mit dir heute in dieser Folge sprechen.
00:02:33: also lehne dich zurück mach es zu deiner Zeit genießt diese Zeit gönn mir eine Auszeit und dann legen wir los!
00:02:40: Mit der heutigen Folgen.
00:02:43: Vielleicht ist dein Alltag gerade kostbarer als du denkst, was mir drei Tage im Bett über den Alltag gezeigt haben.
00:02:50: Los geht's!
00:02:54: Sudele ihr Lieben ich sitze vor diesem Mikro und zwar wirklich wieder in meiner Kraft In meiner Vitalität.
00:03:02: das hätte es tatsächlich gestern noch nicht mehr vorstellen können.
00:03:05: Ich habe gedacht okay diese Woche geht dahin ohne dass sich irgendetwas gemacht habe.
00:03:12: Aber sieh da, ta-da!
00:03:14: Der Aufmännchen ist wieder da.
00:03:17: Und ich muss jetzt erst mal einen Schluck trinken weil ich merke... Ich hab da irgendwie ein Frosch im Hals, ein Moment.
00:03:26: So, hoffe es ist gleich besser?
00:03:27: Ich rufe's dir nochmal.
00:03:30: Alles live von den Farben aber egal wir machen jetzt einfach weiter.
00:03:34: Weil ich sitze vor dem Mikro und freue mich extrem darüber denn ich war diese Woche einmal komplett ausgenobt, aus dem Nichts bin ich Montagmorgen aufgewacht und habe gemerkt okay irgendwas stimmt nicht.
00:03:50: Und ja das war der Anfang von einem der übelsten Magen-Darm-Infekte die ich jemals hatte.
00:03:58: also keine Ahnung ob es mir jemal mit Magen da so schlecht ging wie diese Woche.
00:04:04: Es war auf jeden Fall extrem!
00:04:07: Ich konnte wirklich gar nichts mehr.
00:04:10: Ich war ans Bett unter die Toilette gefestelt, ich hatte mich dann ganz spontan ausquartiert und ins Kinderzimmer von meinem Sohn gelegt ins Bett das jetzt auch nicht die beste Idee war weil natürlich...ich lag dann im Endeffekt dreieinhalb Tage da was mein Sohn ziemlich ungut fand.
00:04:28: aber ja in dem Moment denkt man irgendwie nicht so viel nach.
00:04:32: Ich konnte wirklich nichts mehr.
00:04:34: Kennst du das, wenn ihr so übel ist, dass du dich nicht bewegen kannst?
00:04:37: Dass du kennlich sehen kannst und gar nichts kannst?
00:04:40: Das war ich gepaart mit all den Symptomen, mit übelsten Bauchkrämpfen.
00:04:44: Aber ich will jetzt gar nicht mehr näher auf diese Magendamengeschichte eingehen.
00:04:48: In jedem Fall!
00:04:49: Ich war komplett aus dem Leben gerissen... Und dann ist was richtig Spannendes passiert.
00:05:02: Weil vielleicht Kennst du ja auch dieses Gefühl, dass der Alltag dich erschlägt?
00:05:08: Mit all den To-do's.
00:05:10: Mit all Den Gedanken im Kopf!
00:05:12: Mit allem woran man denken muss mit all den Verantwortlichkeiten.
00:05:16: Mit allen Entscheidungen die getroffen werden müssen und so weiter und sofort.
00:05:21: Ja und ich glaube das war auch so ein Punkt wo ich letzte Woche wieder stand weil Die Sommerferien stehen vor der Tür.
00:05:26: Ich hab's auch letzte Woche auf Instagram geteilt, dass ich so jemand bin, der sich davor immer extremen Stress macht weil ich das Gefühl habe die Sommerferen sind das Ende des Jahres und ich muss auf tausend Dinge erledigen!
00:05:39: Das war schon immer so bei mir in meinem angestellten Verhältnis.
00:05:42: Wollte ich immer vor dem Urlaub So ein komplett blanko Schreibtisch und ich meine, das ist eigentlich fast in keinem Job möglich.
00:05:49: Und wenn du selbstständig bist absolut gar nicht!
00:05:52: Trotzdem hatte ich mir so eine Liste gemacht und ich war so, wow... Ich hatte mir diese Tage so krass durchgetaktet was sich alles erledigt haben möchte und hatte mich auch wirklich vorgenommen dann den Urlaub soweit es gehen frei wie möglich zu gestalten und lag dann in diesem Bett und konnte einfach gar nichts.
00:06:14: Ich konnte nicht arbeiten, aber ich konnte natürlich auch überhaupt nicht mehr an meinem Alltag teilnehmen!
00:06:23: an unserem Familienleben teilnehmen.
00:06:26: Und das ist ja die andere große, große Komponente in meinem Leben.
00:06:31: Also neben diesem Business hier, neben meiner Selbstständigkeit bin ich vor allen Dingen Mama und Partnerin.
00:06:38: Ich war sowieso rausgesogen aus diesem Leben!
00:06:44: Abstrakt, ich lag in diesem Bett.
00:06:46: Die Türe war zu.
00:06:47: Ich hab draußen meine Kinder gehört mit ihrem Lachen und rumgeluchsen, mit ihrem Spielen miteinander, mit dem Streiten, mit den Schreien, mit Wutanfällen, mit Tränen... Mit allem!
00:06:58: Ich habe meinen Mann dazwischen gehört wie er mit ihnen gespielt hat, mit ihnen Witze gemacht hat, verzweifelt war und was auch alles dazu gehört und getröstet hat usw.
00:07:11: Und es war so, als würde ich meinem Leben zuhören.
00:07:13: Irgendwie so... Ah ja das ist mein Leben!
00:07:15: Wie gab's da irgendein Film?
00:07:17: Ich weiß nicht wie das heißt.
00:07:18: Aber jetzt würdest du von außen auf dein Leben gucken.
00:07:20: Ich hab' jetzt nicht drauf geguckt und habe von außer auf meinen Leben gehört.
00:07:24: Und war aber nicht mehr Teil davon.
00:07:29: Das Spannende ist häufig wenn wir mittendrin sind in diesem Alltag der gefühlt nur noch bewältigt werden muss diese Tage die wir nur noch abarbeiten wo morgens Wir stehen auf.
00:07:43: Bums!
00:07:44: Da sind sie, all die Gedanken, alle, die erledigt werden müssen und dann ratter, ratter laufen wir los wie das Dura-Zerhezien ohne einmal am Tag durchzuatmen, ohne einmal stehen zu bleiben, ohne den Blick in den Himmel zu richten.
00:08:01: Und an diesen Tagen haben wir so eine Sehnsucht nach einem anderen Leben, nach einem anderen Alltag.
00:08:09: Das ist anders ist das es leichter ist dass sich irgendwas verändert ja und merken dabei aber häufig gar nicht und das ist mir so gewusst geworden als ich in diesem Bett lag Dass das gerade So ein Schatz ist der sich wie auf so einem Silbertablett vor uns präsentiert dass das grade eigentlich unser leben ist Weil wir eben häufig so sehr im Kopf sind und so sehr in diesem Denken darüber was anders sein sollte oder das etwas anders sein sollte, oder in diesen Sehnsüchten nach einem anderen Job.
00:08:57: Nach einem anderen Wohnort.
00:08:59: Nach einer anderen Beziehung.
00:09:01: Was auch immer, ja.
00:09:03: Wir glauben ja wenn wir irgendwelche Komponenten im Außen verändern das dann alles besser ist, dass dann alles leichter ist Wenn irgendwelchen Phasen vorbei sind, wenn die Kinder größer sind oder wenn der Job ein anderer ist Oder wenn die High Season vorbei ist oder was auch immer wir uns da in unserem Kopf erzählen Das gerade nicht gut ist.
00:09:26: aber wenn diese Komponente anders ist Dann ist es besser Und übersehen dabei all die Fülle, die vor unseren Augen liegt weil wir einfach gar nicht mehr präsent in diesen Momenten sind.
00:09:41: Weil wir einfach so sehr in unserem Kopf damit beschäftigt sind zu überlegen was anders besser wäre.
00:09:48: Und wir sind ja Meister drin, wir sind da geübt drin immer zu sehen was alles nicht gut ist und gar nicht mehr zu sehen, was gut ist.
00:09:56: Also das können wir per excellence uns auf die negativen Dinge konzentrieren.
00:10:03: Die negatifen Dinge wiegen dann häufig so viel schwerer als die positiven Dinge.
00:10:08: Du kennst es vielleicht, weiß ich nicht wenn du keine Ahnung einen Vortrag erhalten hast Super viele positive Rückmeldungen bekommen.
00:10:19: Und eine Person war da, die hat gesagt, hat mir nicht gefallen!
00:10:23: Was bleibt hängen?
00:10:26: Das bleibt hängt.
00:10:27: Diese eine Person, die gesagt hat, hat mich nicht gefallen.
00:10:31: Aber vielleicht haben zwanzig Personen zu dir gesagt mega cool vielen Dank.
00:10:35: Ja das heißt wir sind immer wieder darauf gepolt was ist das Haar in der Suppe?
00:10:42: und genau so betrachten wir glaube ich häufig unser Leben.
00:10:49: und das muss verändert werden.
00:10:51: Und wenn das Haar daraus ist, dann ist gut!
00:10:53: Das Geheimnis ist nur... Dann wird es ein neues Haar geben.
00:10:59: Das ist irgendwie keine Ahnung.
00:11:02: Story of our life ich weiß nicht aber Ich weiß dass eine Veränderung im Außen nie zu einem anderen Grundgefühl in uns führt.
00:11:16: Auf jeden Fall nicht zu einem Nachhaltigen, das kann für einen Moment sein es kann für ein Tag sein, für eine Woche kann es anders sein.
00:11:22: aber Es ändert sich nichts in uns indem wir im Außen etwas ändern.
00:11:27: und das ist mir einfach noch mal so plakativ vor Augen geführt worden In dieser Woche als ich da im Bett lag mein Leben da draußen statt gefunden hat Und ich nicht teilnehmen konnte.
00:11:39: und es war Genau das Leben, was mich sonst häufig stresst.
00:11:44: Ja mit Zeitdruck am Morgen, dass die Kinder rechtzeitig in der Kita sind!
00:11:48: Mit meiner kleinen Tochter, die nicht mitmachen möchte beim Zähne putzen und einkremen... ...mit Brotdosen schmieren Mit rechtzeitig wieder zum Abholen in der Kita sein, dran denken welche Geburtstag er anstehen für weh noch Geburtsagsgeschenke gekauft werden müssen.
00:12:06: Jetzt diese Woche das war auch noch das krasse.
00:12:08: mein Sohn kommt ja diese Woche in die Schule.
00:12:10: diese Woche waren all diese Dinge erste Schulstunde Schnupper-Schulstunde Eltern abends wenn man musste alles irgendwie abfedern Und gleichzeitig musst du auch an all diese Dinge denken.
00:12:20: Und jedes Mal, wenn du so einen Termin hast, komm wieder neu zu dusen!
00:12:23: Mein Mann kam glaube ich mit sieben Blättern zurück wo irgendwelche Sachen drauf standen... ...mit Terminen, mit Sachen die man besorgen muss und so weiter und sofort ja?
00:12:32: Ich habe das alles gehört wie es da draußen ablief, wie diese Gespräche stattfanden, die Diskussionen stattfand.
00:12:41: Das, wo ich so häufig im Alltag selber merke, es führt zu einer anderen Anspannung.
00:12:48: In dem Moment hätte ich mir nichts mehr gewünscht als genau in dieser Situation sein.
00:12:54: Das ist ja das Krasse, ne?
00:12:56: Wir warten immer so sehr auf das Besondere und sehen dieses Besondere nicht was vor unseren Augen liegt!
00:13:05: Und ich möchte dir da wirklich mal eine Frage mitgeben die mir so durch den Kopf ging... ...als sich da so lag, als ich plötzlich keine To-do's mehr hatte,... ...als ich keine Termine mehr hatte, keine Verantwortung mehr hatte sondern wirklich einfach nur absolute Ruhe da war, also und Schmerzen.
00:13:22: Das haben wir so diese zwei Dinge.
00:13:27: Stell dir mal die Frage wie oft wünsche ich mir dass sich etwas in meinem Leben verändert ohne mein eigenes Leben gerade eigentlich richtig zu sehen?
00:13:43: Nochmal!
00:13:52: eigentlich richtig zu sehen.
00:13:56: Denn das ist auch was ich so häufig in meiner Arbeit beobachte, in meiner Prozessbegleitung.
00:14:02: Die Frauen die zu mir kommen kommen häufig weil sie glauben Sie möchten eine große Veränderung oder sie möchten wirklich etwas in ihrem Leben verändern.
00:14:12: Wenn wir aber dann herhinschauen geht es gar nicht darum Das große Rad neu zu erfinden.
00:14:19: Es geht darum Nicht mehr so sehr zu funktionieren nicht mehr so sehr das Leben zu bewältigen, nicht mehr im eigenen Leben unterzugehen und stattdessen bewusster zu leben.
00:14:33: Mehr mit sich verbunden zu sein, sich zu spüren im eigenen Leben, sich lebendig zu fühlen in dem eigenen Leben.
00:14:42: Und das eigene Leben wirklich aktiv zu gestalten!
00:14:48: Denn das ist es ja was der Alltag häufig mit uns macht.
00:14:51: Der Alltag überrollt uns häufig versetzt uns in so einen reaktiven Zustand, wo wir nur noch reagieren.
00:14:58: Wo wir nur auf die Entscheidungen to do's und Gedanken auf alles was von außen kommt reagieren.
00:15:07: Aber das wiederum liegt in unserer Hand.
00:15:11: Ich weiß dass es super schwer ist.
00:15:13: ich bin genauso!
00:15:14: Ich gehe da mit dir Ja?
00:15:16: Ich verfalle da genau so rein.
00:15:19: Und trotzdem ist es so.
00:15:20: Es liegt in unsere hand ob wir unser ihren Alltag abarbeiten oder ob wir unseren Alltag bewusst leben und damit zu genau diesem Besonderen machen, wo wir in unserer Sehnsucht uns immerhin flüchten.
00:15:41: Weil häufig gehen wir ja wenn der Alltag uns so überrollt, gehen wir häufig in diesen Warteraum.
00:15:49: Kennst du den?
00:15:49: Den Wartereum?
00:15:50: also bei mir sieht er immer aus wie so eine Bushaltestelle, so ein Häuschen So ein Warteehäuschen.
00:15:56: Und da sitze ich und warte auf das Leben, dass mir eigentlich gefällt!
00:16:05: Dass ich eigentlich leben möchte.
00:16:07: Dieses... Irgendwann lebe ich dieses Leben.
00:16:09: Da sitze sich dann immer mal wieder in meinem Warteraum.
00:16:12: Immer wenn ich irgendwie zurückfalle und ins unbewusstere Verfalle, dann lande ich wieder in meinen Häuschen.
00:16:20: Das Gute ist, dass ich mittlerweile viele Strategien kenne wie ich aus diesem Häuschen rausgehe Denn wir warten dann so oft auf den nächsten Urlaub.
00:16:30: Auf das Wochenende, dieses von Wochenende zu Wochenende hangen.
00:16:34: Es gibt ja diesen Spruch und das fand ich so blöd.
00:16:37: Das hatte mal irgendeine Erzieherin von meinem Sohn hat das immer gesagt als wir noch in Köln leben.
00:16:42: Und da kam er irgendwann mit diesem Spruch nach Hause und ich fand ihn so blöde dass die Kinder schon mit dem Spruch geprägt wurden irgendwie dieses hoch-die-hände-Wochenende.
00:16:53: Als würde jetzt beginnt die wirklich gute Zeit!
00:16:57: Aber das Geheimnis eines erfüllten Lebens liegt ja darin, dass wir es schaffen jeden Tag oder vielleicht jeden Tag jetzt sehr hochgegriffen.
00:17:06: Aber dass wir zumindest in uns irgendwie diesen Anspruch haben diese Intention setzen, dass Wir den einzelnen tag zu unserem wochenende machen zu unserem urlaub machen Zudem besonderen machen zudem erfüllen Leben Dass wir leben möchten.
00:17:20: und natürlich ist Es ein Weg.
00:17:21: Und Natürlich Ist Es auch nicht Jeden Tag möglich und ich will das hier auch gar Nicht Nutzen um alles schönzureden.
00:17:28: Es soll jetzt hier diese Folge so keine Einladung sein, alles schön zu reden!
00:17:33: Es gibt natürlich super schwierige Lebensphasen.
00:17:36: Es gibt Situationen wo Frauen komplett überfordert sind, wo Familien komplett überfordert sind, Wo Hilfe extrem nötig ist und vielleicht gerade nicht greifbar ist.
00:17:46: also Das meine ich nicht.
00:17:47: Darum geht es nicht und da bin ich die erste, die sagt hol dir Hilfe!
00:17:52: Ich merke das so gerade in meinem Freundeskreis.
00:17:53: alle so in den Mitwürzigen ja alle in der Rush Hour des Lebens.
00:17:57: Und plötzlich fangen viele an in Therapie zu gehen aus meinem Freundeszreis.
00:18:00: und ich feier das so sehr Nicht weil ich's feiere dass sie jetzt grade So innerlich Ja mit sich kämpfen dass Sie bei Sicht diesen Bedarf sehen sondern ich feiere es einfach so sehr.
00:18:12: Dass da dieses Bewusstsein ist Es gibt eine Möglichkeit in den Austausch zu gehen und mir Hilfe zu holen.
00:18:20: Und ich bin ja ein Fan davon, das gar nicht so weit kommen zu lassen.
00:18:23: Dass es psychisch schon ja so schwierig ist dass wirklich aus einem Leidensdruck heraus sich diese Hilfe genommen wird sondern von Anfang an zu gucken hey welches Leben möchte ich leben?
00:18:35: wie kann ich ein erfülltes Leben leben?
00:18:37: Und wer kann mich dabei unterstützen?
00:18:41: Deswegen also es geht mir nicht darum jetzt über diese extremen Situationen im Leben zu sprechen.
00:18:49: Das sind Phasen, die gehen wir alle durch, habe ich hier schon viel im Podcast drüber gesprochen letzte Folge erst.
00:18:54: Also das sind andere Phasene.
00:18:56: Es geht mir um den ganz normalen Wahnsinn Den wir häufig so verfluchen der uns lästig erscheint, der uns irgendwie schwer auf den Schultern liegt.
00:19:05: Der ganz normale Wahnsinn!
00:19:07: Wo es ja immer so schöne Videos manchmal so auf Instagram gibt und so wo du das siehst, ne?
00:19:11: Das Chaos in der Bude und überall liegen Krümel unter dem Boden.
00:19:15: Und alle schreien rum!
00:19:17: Und irgendwie die Mutter oder Vater steht so für dich verzweifelt und lost in der Mitte... ...und dann ist so quasi vorgespult zwanzig dreißig Jahre weiter und man sitzt alleine irgendwie im Sessel und wünscht sich sehr diese Zeit zurück.
00:19:28: Genau darüber rede ich gerade.
00:19:30: Ich glaube wir dürfen vielleicht für uns erkennen dass zwei Dinge gleichzeitig wahr sein dürfen.
00:19:37: Ja, Der Alltag isst anstrengend.
00:19:40: Ja, es ist viel.
00:19:43: Job, Familie Eltern die älter werden Haus, Wohnung, Hausbau vielleicht whatever Selbstverwirklichung, eigene Gesundheit Beziehung alles was da rein spielt.
00:19:56: ja Es ist viel und es ist anstrengend Und gleichzeitig Ist das unglaublich kostbar.
00:20:05: Das dürfen wir uns glaube ich mal bewusst machen.
00:20:07: diese beiden Wahrheiten können nebeneinander existieren.
00:20:13: Dein Alltag darf anstrengend und gleichzeitig kostbar sein!
00:20:19: Und vielleicht nimmst du für dich heute einfach diesen Gedanken einmal mit, wie oft laufe ich durch mein Leben?
00:20:35: Oder wie viele oft lauf ich vielleicht sogar in meinem eigenen Leben vorbei weil ich gedanklich schon beim nächsten Punkt bin.
00:20:44: oder wie häufig sitze ich in meinem Wartehäuschen und warte darauf, dass sich etwas verändert.
00:20:54: Ohne zu sehen was um ein Warte Häuschen herum alles bereits existiert!
00:21:02: Und ich habe nach diesen drei Tagen bei mir einfach nochmal gemerkt, wie viel bewusster ich die Zeit mit meinen Kindern wahrgenommen habe... Gestern.
00:21:15: und dann habe ich so gedacht, krass das hast du super lange nicht gemacht.
00:21:18: Das ist sowas simltes.
00:21:20: Ich hab gestern einfach auch weil ich einen extremen Flüssigkeitsbedarf habe Weil ich halt viel flüssigkeit verloren habe, habe ich gestern gemerkt Gestern war der erste tag wo ich wieder ein bisschen normal im leben war Und habe dann erstmal ein bisschen eingekauft und so versucht hier das ganze aufzuholen was so im haushalt liegen geblieben ist hab dann gemerkt, okay ist noch ganz schön anstrengend.
00:21:42: Mach dir mal ein Glas Wasser!
00:21:45: Dann habe ich mir ein großes Glas Wasser gemacht und mich mit diesem Wasser an meinen Wohnzimmerfenster gesetzt und aus dem Fenster geschaut und dabei dieses Wasser getrunken.
00:21:57: Und dann habe ich so gedacht hey meine Kinder die saßen daneben die waren am spielen.
00:22:04: Es war einfach nur so einen kurzer Moment das waren drei Minuten oder so ne?
00:22:09: Diese drei Minuten haben so einen Durchatmen ermöglicht, haben eine Erdung in mir hervorgerufen.
00:22:22: Dass ich dachte hey das kann man immer einbauen wir können es immer ein bauen!
00:22:29: Das ist das wo ich eben von gesprochen habe dass das eine Entscheidung ist, dass wir die Wahl haben ob wir unseren Alltag abarbeiten wollen oder ob wir ihn bewusst gestalten wollen.
00:22:41: und Vielleicht nimmst du das für dich als Gedanken einfach mal mit, um es wirklich simpel zu halten.
00:22:49: Was ist eine Sache die du vielleicht bewusster in deinem Alltag erleben möchtest?
00:22:56: Eine Sache fang damit an!
00:23:03: Wir müssen unser Leben nicht immer verändern.
00:23:07: wir dürfen einfach nur lernen, dass bewusst wahrzunehmen und aktiv und im Einklang mit uns zu gestalten.
00:23:20: Und ich glaube, darin liegt schon ganz viel Potenzial.
00:23:25: Darin liegt schön ganz viel potenzial für mehr innere Zufriedenheit, für inneres Glück und auch für Gelassenheit die du dann wieder in deinen Familienalltag bringen kannst.
00:23:43: Genau ein paar kurze Gedanken zu meiner Krankheitswoche.
00:23:53: Ja, vielleicht schaust du mal was da mit dir besonders in Resonanz gegangen ist.
00:23:59: Was für dich wirklich mitnehmen magst und in die Umsetzung bringen darfst?
00:24:07: Weil das ist es wichtig in die Selbstverantwortung zu kommen und aus dem Wartehäuschen auszutreten nicht länger da sitzen zu bleiben sondern Du bist verantwortlich für dein Leben.
00:24:19: kein anderer niemand ist verantwortlicht für dein leben oder dafür wie du dich fühlst.
00:24:25: nur du.
00:24:27: Das heißt, wenn du dich mal in diesen Sessel reinsetzt.
00:24:31: Du bist der Geschäftsführer deines Lebens!
00:24:33: Okay?
00:24:35: Du hast die komplette Verantwortung dafür.
00:24:40: Welche Entscheidung triffst du dann?
00:24:46: und vielleicht ändert es ein bisschen den Blick auf das was du in deinem ganz normalen Wahnsinn da erlebst?
00:24:55: bei mir ist es auf jeden Fall so Und ja ich freue mich dass ich das heute mit dir teilen konnte Dass mein Körper zugelassen hat.
00:25:03: Und ja, wünsche dir jetzt eine ganz wundervolle Woche.
00:25:09: Eine bewusste Woche, die du im Einklang mit dir und deinem Herzen lebst!
00:25:14: Genieße den Wusel um sich herum, genieße deinen Alltag... ...und wenn du während ich gesprochen hab gemerkt hast dass da einiges mit dir in Resonanz geht in diesem Funktionär drin bist, dass du deinen Alltag wirklich nur noch abarbeitest und bewältigst.
00:25:35: Und gerade merkst – ich weiß grade nicht so genau wie ich daraus kommen soll!
00:25:39: Dann schau soso gern in die Show-Nutzschammer auf meine Webseite.
00:25:43: Schammer bei mir vorbei.
00:25:44: Ich biete verschiedene Möglichkeiten an, wie wir zusammenarbeiten können um dein Leben wieder aktiv in die Hand zu nehmen, um bewusst dazu gestalten und aus dir herauszuleben.
00:25:56: Das heißt die eins-zu-eins Prozessbegleitung oder mein Mentoring, was im Herbst kommen wird.
00:26:01: Das ist glaube ich immer noch gar nicht auf der Seite aber genau kannst du dir schon mal vormerken.
00:26:06: wenn du da ein Interesse hast dann tritt super gerne mit mir in Kontakt und ich schick dir irgendwann... Wenn ihr alle Infos habt das ganz unverbindlich zu.
00:26:13: es wird in sechs Wochen langes Online Mentoring geben wo's genau darum geht dass wir aus dem Funktionieren rauskommen und wieder mehr Gelassenheit und vor allen Dingen einen Klang in unser Leben bringen.
00:26:28: Ich wünsche dir jetzt einen wundervollen Tag, eine wundervelle Nacht weil auch immer du diesen Podcast gehört hast wenn du was für dich mitgenommen hast dann freue ich mich so sehr!
00:26:35: Wenn du den podcast teilst gib ihn weiter an andere Frauen da draußen von denen du weißt dass sie gerade irgendwie unter dem Berg des Alltags zusammenbrechen.
00:26:47: Lass mir auch super gerne einen Kommentar hier oder abonnier den Podcast.
00:26:51: All das hilft mir in meiner Wirksamkeit, all das hilft mehr dass diese Themen weiter raus in die Welt gehen.
00:26:58: und ich schick dir jetzt eine ganz liebevolle Umarmung fühle dich von Herzen gedrückt und ich freue mich darauf wenn wir uns in zwei Wochen wieder hören.
00:27:06: bis dahin alles alles Liebe und bis ganz bald deine Vanessa.