Zurück in deine Kraft

Zurück in deine Kraft

Dein Podcast für Selbstheilung, Achtsamkeit und innere Heilung im Alltag

Transkript

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00:00:09: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zurück in deine Kraft.

00:00:14: Dein Podcast für dein inneres Ankommen, hier ist dein Raum der allein dir gehört!

00:00:21: Für die Verbindung mit dir, mit deiner Innenwelt, für deine Themen, die dich gerade durch dein Leben begleiten.

00:00:27: Die vielleicht... gerade deinen Alltag erschweren.

00:00:30: Und hier schauen wir genau hin, was braucht es um einen Alltag in Leichtigkeit zu leben?

00:00:35: Was braucht es, um aus dem Funktionieren rauszukommen und sein Leben wirklich bewusst zu gestalten, bewusst zu führen, dass sich dann einfach so viel schöner, so viel leichter, soviel verhaftiger anfühlt?

00:00:49: Dafür ist dieser Podcast hier mit all dem, was ich reingebe an eigenen Themen.

00:00:54: An den Themen von inspirierenden Menschen, die ich interviewen darf und daher freue ich mich von Herzen, dass du heute wieder eingeschaltet hast und mir deine Zeit und dein offenes Ohr schenkst!

00:01:05: Also vielen Dank vom Herzen an dieser Stelle.

00:01:09: Und... Ich bin ganz aufgeregt weil ich mich so freue, weil ich heute nicht alleine da bin sondern eine so tolle Frau im Gespräch habe, die einfach ja viele, viele Menschen da glaube ich gerade inspirieren kann wie man mit schweren Lebenssituationen umgehen kann.

00:01:32: Denn sie hat selber genau das erlebt!

00:01:35: Sie hat aus dem Jahr den Mann von sechs Monaten an Krebs verloren Haus und zwei Kindern innerhalb von sechs Monaten das Leben einmal auf links gedreht, den Boden unter den Füßen verloren.

00:01:52: Und sie nimmt uns mit in ihre Reise die sie von da angegangen ist weil sie heutzutage Menschen in genau solchen Phasen begleitet die durch Trauer gehen, die durch Verlustprozesse gehen oder auch durch andere schwere Lebensphasen gehen.

00:02:07: denn so häufig verbinden wir diese Trauerphasen mit dem Verlust eines Menschen.

00:02:16: Aber wir erleben Trauer noch in so vielen anderen Facetten unseres Lebens, auch in so viele kleineren Momenten und lernen irgendwie nicht damit umzugehen.

00:02:26: Sei es durch Trennungen, durch Jobverluste – dadurch dass einfach irgendein Konstrukt in unserem Kopf was wir von unserem Leben hatten wo wir glaubten so wird unser Leben laufen plötzlich zerplatzt und plötzlich nichts mehr so ist wie vorher?

00:02:39: Und die Frage ist dann immer Was jetzt?

00:02:43: Was kommt jetzt, wie mache ich weiter wenn plötzlich nichts mehr so ist, wie es war.

00:02:49: Wenn das Leben so ganz anders läuft als ich es geplant hatte.

00:02:52: Wie geht's dann weiter?

00:02:54: und genau da darf Sandy uns heute inspirieren denn Sandy ist diesen Weg gegangen hat ihr Leben nochmal komplett umgekrempelt und lebt heutzutage ein sehr, sehr wahrhaftiges verbundenes Leben.

00:03:11: Es ist wirklich spürbar wie verbunden Sandy ist mit ihrer ureigendsten Kraft der Version von ihr als diese gemeint war, als sie hier auf dieser Erde gekommen ist Und du darfst dich wirklich von ihr inspirieren lassen.

00:03:28: Du darfst Dich an die Hand nehmen lassen und sie zeigt uns einfach, dass es immer Wege im Leben gibt.

00:03:39: Und wenn es noch so schlimm ist, das es immer wege in dem Leben gibt wie wir wieder ins Vertrauen kommen können und wie wir zurück in unsere Kraft finden können.

00:03:49: Ich möchte gar nicht viel mehr vorwegnehmen.

00:03:51: lasst dich einfach auf sie ein, lass dich auf ihre Reise ein und nimm dir daraus was gerade zu deinem Leben und deiner aktuellen Lebenssituation passt.

00:04:01: Und ja, es wird schön.

00:04:04: Das darf ich schon mal vorwegnehmen!

00:04:06: Es ist wirklich eine ganz tolle Frau und deswegen legen wir direkt los mit dem heutigen Interview mit Sandy Claus und der Frage wenn das Leben anders läuft als geplant was uns durch schwere Zeiten trägt und warum unsere Gefühle raumbrauchen?

00:04:22: Und das geht's.

00:04:25: Hallo, liebe Sandy.

00:04:26: Ich freue mich unglaublich, dass du heute da bist!

00:04:29: Wir haben gerade ja schon mal überlegt wie wir in Kontakt gekommen sind und mussten erst einmal so ein bisschen rumkramen um das wieder rauszufinden.

00:04:36: Wir haben es auch gar nicht so genau herausgefunden ist aber egal.

00:04:40: Es gibt ja immer einen Grund dafür, dass man sich begegnet und deswegen freue ich mich sehr, dass wir heute hier die Zeit haben zusammen zu sprechen weil ich hab damals, als ich dann irgendwie auf dich aufmerksam geworden bin so ein bisschen geguckt was du machst und habe so viele Parallelen zu dem gefunden was ich mache.

00:04:55: Und fand es einfach so wertvoll zu sehen wie auch du aus deiner Geschichte heraus in eine Frau hinein dich entwickelt hast die aufgrund ihrer Erfahrung so viel zu geben hat und so viel teilen hat.

00:05:12: und deswegen freue ich mich dass wir da heute darüber sprechen und würde direkt das Wort an dich übergeben.

00:05:19: Wenn du magst, stell dich super gerne einmal vor und vielleicht magst du uns direkt so ein bisschen mitnehmen was du heute machst, was du heutzutage in die Welt gibst und wie du dahin gekommen bist?

00:05:31: Ja das mache ich sehr gerne.

00:05:32: also erst mal herzlichen Dank.

00:05:33: dass ich ja bei dir sein darf, bei diesen Posten freue mich sehr weil ich mich einfach umerfreue dieses Thema nach außen zu tragen.

00:05:41: Also das große Thema Trauer und auch ein bisschen das große thema tot.

00:05:47: Und ja, ich bin eigentlich ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsberaterin schon seit zehntausend elf.

00:05:53: Und habe mich immer sehr interessiert für die Naturheilkunde.

00:05:57: Ich bin schon im Garten meines Opa's viel gewesen und er hat immer gesagt Kräuter musst du essen Wasser muss zu trinken glaube ich auch schon sehr geprägt.

00:06:07: Er hat auch immer dann die Gänseblümchen vom Rasen geflückt und gegessen und ich glaube das war so ein bisschen auf Prägungsphase.

00:06:13: Und naja, dann ist es halt so.

00:06:15: Dann kommt das erste Kind und dann fängst du an dich weiter zu entwickeln.

00:06:18: Natürlich sollen die Kinder nur das Beste kriegen und gesund durchs Leben gehen.

00:06:24: Wie gesagt, ich habe mich dann irgendwann entschieden dieses Studium zu machen zur ganzheitlichen Ernährung zum Gesundheitsberaterin und hab mich sehr belesen in dem Thema Krebs.

00:06:34: Das fand ich einfach so spannend und hat bestimmt zehn Jahre lang das Thema Kreps rauf-und runter studiert.

00:06:41: Ich glaube ja... dass nichts durch Zufall entsteht.

00:06:46: Und ja, es war dann so das mein Mann Krebs bekam und ich dachte Ja gut Ich weiß was wir tun müssen ist alles kein Problem?

00:06:55: Das kriegen wir schon wieder hin.

00:06:58: Es war so dass man Mandenkrebs im Endstadium Diagnostiziert bekommen hat und trotzdem war ich der Meinung Wir schaffen das.

00:07:08: Ja, dann habe ich mit ihm gemeinsam einen Naturarzt aufgesucht und einer Heilpraktikerin.

00:07:15: Das war so schön, mit denen zu arbeiten.

00:07:18: Ich war so auf Augenhöhe mit ihnen.

00:07:20: Es waren nicht so dass die ... Nee wir müssen jetzt nicht das, sondern es war einfach... Wir konnten darüber sprechen.

00:07:26: Sie wussten, dass sich wirklich viel darüber weiß, sie haben's auch gemerkt Und dann haben wir zusammen Pläne geschmiedet.

00:07:33: Und es war trotzdem so, dass mein Mann auch die Schulmedizin in Anspruch nehmen wollte Weil er gesagt hat, ich möchte alles

00:07:41: versuchen.

00:07:44: Und dann kam es leider dazu, dass er verstarb und somit bin ich in die Trauer reingekommen.

00:07:53: Ich hatte zwei kleine Kinder damals, waren sie neun und dreizehn.

00:07:57: Die musste ich auch begleiten.

00:07:59: Damals wusste ich wirklich nicht wie ich das schaffen sollte.

00:08:02: Also ich hab so um meinen Mann getraut... Das war für mich wirklich schlimm ihn zu verlieren Und alle haben immer zu mir gesagt, sei froh du hast noch die Kinder.

00:08:11: und ich dachte, ich weiß nicht wie ich das jetzt mit den Kindern schaffen soll.

00:08:15: Aber ja, ich hab's geschafft!

00:08:18: Wenn du uns heute also uns drei siehst... Ich habe großartige Mädels, die haben das so gut alles verarbeitet.

00:08:25: Und wenn man sie heute fragt ist es auch ein Geschenk für Sie, sowas erlebt zu haben.

00:08:31: Wir werden heute alle nicht da wo wir sind, wenn das nicht passiert

00:08:35: wäre.

00:08:35: Ja.

00:08:37: Und das ist so meine grobe Zusammenfassung?

00:08:39: Wow!

00:08:40: Da schlägt dir jetzt auf jeden Fall schon ganz viel drin, die grobe

00:08:44: zusammenfasst.

00:08:46: Ich finde es so spannend wie du da auch welchen Blick du darauf hast, dass du aus welchem Grund auch immer schon vor dieser Erfahrung die Faszination für diese Krankheit hattest und auch wieder einfach so spannend bist zu erkennen, so wie alles irgendwie miteinander zusammenhängt und gleichzeitig fand ich's beeindruckend zu hören, wie du mit dieser Diagnose umgegangen bist.

00:09:10: Vielleicht magst du uns da reinholen so ein bisschen wenn du sagst er hat Krebs im Endstadion diagnostiziert bekommen und wenn ich dich richtig verstanden habe warst du aber trotzdem im Vertrauen, ich weiß ja was zu tun ist wir schaffen das irgendwie.

00:09:23: Magst Du uns dann mal so ein bißchen rein holen in diese Zeit als es klar wurde?

00:09:27: Als diese Diagnese kam was ist da in dir vorgegangen?

00:09:32: also Die?

00:09:34: er rief mich an und sagte, Sandy ich komme jetzt nach Hause.

00:09:37: Ich habe schwarze Hautkrebs und da bin ich erst mal auf der Couch zusammengesagt.

00:09:41: Und dann hab' ich geweint und dachte das kann doch nicht wahr sein.

00:09:45: und dann dachte ich, ah ich finde es manchmal... Da wusste ich noch nicht in welchem Stadion man ist, ne?

00:09:50: Er hat nur gesagt, ähm ich hab schwarzen Hautkreps.

00:09:54: und damals dachte ich so, ach ich traue mich gar nicht das hier öftlich zu sagen aber ich bin immer so vorsichtig mit Diagnosen.

00:10:05: Und dann habe ich mir das aber alles angeguckt und dann war es ... ja, also hab' ich's gelesen.

00:10:09: Dann sind wir auch schnell ins MRT und CT und so was rein und dann hat man mir das gezeigt und dann ist eben auch alles für mich klar.

00:10:17: Aber nochmal zurück!

00:10:19: Wir sind erst mal in eine Schockstarre gefallen, ne?

00:10:22: Also, Dennis kam nach Hause und ich sag', was machen wir

00:10:27: jetzt?'.

00:10:28: Und wir waren eigentlich im Schockzustand beide, konnten eigentlich gar nicht überlegen.

00:10:31: Er sagte, ich fahre jetzt erstmal zur Arbeit und ich dachte, oh, ernsthaft

00:10:34: jetzt?!

00:10:36: kann es, muss wir zur Arbeit fahren und lässt mich jetzt hier alleine.

00:10:40: Aber er hat ja die Diagnose bekommen.

00:10:43: Und dann ist er losgefahren und ich bin zu Hause eigentlich wie in so Trunks nur auf- und ab.

00:10:51: Ich glaube, ich habe die meiste Zeit nur geweint.

00:10:53: Ich konnte gar nicht fassen weil durch diese gesunde Lebensweise, die wir geführt haben Ich mache mir all meine Aufstriche selbst.

00:11:01: Ich habe uns Zäfte ausgepresst jeden Tag, wir haben Smoothies getrunken und ich dachte

00:11:08: ja

00:11:08: alles für den Arsch!

00:11:11: Warum machen wir das Ganze eigentlich hier?

00:11:13: Wenn so was am Ende rauskommt?

00:11:16: und dann waren wir wirklich... also ich weiß noch kurz vor vierzehn Uhr hab' ich den angerufen, ich sag Dennis ich halte es nicht mehr aus du musst nach Hause kommen Und er sagte, ja ich packe gerade meine Tasche.

00:11:26: Ich komme jetzt nach Hause und dann waren wir eigentlich zwei Wochen zuhause eingeschlossen.

00:11:30: Er ist nicht zur Arbeit gegangen... ...und wir war nur zusammen!

00:11:35: Das erste Jahr kann mich auch kaum noch irgendwie an irgendwas erinnern.

00:11:39: so im Nachgang aber.. ..ich weiß dass wir zwei Wochen lang erstmal wie in unserem Kokon waren und bis ich dann irgendwann wach geworden bin gesagt habe okay wir müssen jetzt mal irgendwas tun.

00:11:52: Und dann haben wir halt Pläne geschmiedet zusammen Und ja, dann... Ich war wie gesagt sehr naturalkundlich aufgestellt und für mich war das eine... Boah!

00:12:02: Das war wirklich ein Riesenfeld.

00:12:04: als er meinte ich muss aber die Schulmedizin in Anspruch nehmen.

00:12:08: Okay.

00:12:09: Das war so einen Weg für mich dass ich dachte boah weiß nicht wie ich das aushalten kann.

00:12:15: Wie heißt du es ausgehalten?

00:12:18: Schlecht.

00:12:19: Also ich weiß noch er stand an der Küche Tabletten genommen.

00:12:25: Er musste nicht an ein Infusion ins Krankenhaus oder so, er hat halt einfach Tablette genommen und ich musste die erst mal abholen aus der oder beziehungsweise.

00:12:32: Ich habe mich bereit erklärt weil ich gesagt hab denn das macht keinen Sinn Wir haben ja in Schleswig-Holstein gelebt, aber er hat in Hamburg gearbeitet.

00:12:39: Ich sag's macht keinen Sinn dir eine Apotheke zu suchen irgendwo in Hamburg.

00:12:42: jetzt stell dir vor du bist mal zwischenzeitlich außer gefährcht und wir müssen hier erstmal nach Hamburg juckeln.

00:12:47: ich sage dann lass uns das hier machen.

00:12:49: der sagt okay da musst du die abholen und dann habe ich echt mit dem Universum gesprochen gesagt schmeiß mir was fürs Auto schmeißt mir was für ein Auto.

00:12:56: ich hab nur geweint die ganze Zeit bin dann an eine apotheke angekommen und habe das in Empfang genommen Und dann hat er die eingenommen.

00:13:05: Also, er hatte sie in der Hand gehabt und ich weiß nicht mehr was ich gesagt habe.

00:13:11: auf jeden Fall ist er an mein Wohnzimmer gegangen, hat sich dahingesetzt, hat sie eingenomen, hat geweint... ...und dann hat es mir auch so leid, ne?

00:13:18: Dann bin ich zu ihm hin und er so jahrsinnig kann nicht anders,

00:13:21: ne?!

00:13:23: Und ich sag ja!

00:13:23: Ich war es....ich versteh's aber für mich war das so... Ich habe auch mit den Ärzten gesprochen.

00:13:31: Ich verstehe es nicht, dieser Körper ist kaputt.

00:13:33: Warum muss man da jetzt Schmierreihen ballern?

00:13:37: Und ich hoffe, ich trigger hier keinen.

00:13:40: aber es muss halt auch jeder seinen Weg finden und das ist mir erst nach dem Tod so richtig klar geworden.

00:13:47: Das ist die Kunst dieses Aushalten zu lernen und jeder muss seinen Weg geben.

00:13:54: Er war krank, nicht ich!

00:13:56: Ich konnte ihm tausend Tipps geben, aber er musste die Entscheidung für sich treffen.

00:14:01: Und das war in dem Moment die Bestmögliche für ihn.

00:14:05: Gleichzeitig finde ich es so spannend weil wir Frauen ja so oft in welchen Umständen auch immer in die Rolle der Starken kommen, die das Ganze am Laufen hält und ich fand es auch so spannend dir jetzt gerade zuzuhören.

00:14:23: Klar, du kanntest dich natürlich auch sehr in diesem Bereich aus wahrscheinlich mehr als er.

00:14:27: Und dennoch war es seine Diagnose und du bist irgendwann aus dieser Schockstarre aufgewacht und hast gesagt okay wir machen jetzt einen Plan und was müssen wir tun?

00:14:36: Das heißt wie war das für dich?

00:14:39: Bist du da, würdest du sagen du bist während dieser Krankheit in so ein Funktionsmodus eingestiegen oder... Also

00:14:46: im Nachhinein betrachtet schon weil ich hatte ja auch meine Mädels noch Und ich bin eigentlich, also als wieder eine Heilpraktikerin und diesen Naturarzt hatten sind wir jeden Tag von Infusion zu Infusion gefahren.

00:15:01: Ich hab ihn immer begleitet weil er das gerne wollte.

00:15:05: Danach ist er weiter zur Arbeit, ich nach Hause.

00:15:07: die Kinder kamen aus der Schule dann habe ich die Kinder betreut und hab da alles weiter gemacht, hab dann auch schon wieder die Safte für nächsten Tag gemacht und mancher bin ich morgens um vier aufgestanden wenn ich wusste er muss jetzt dienstlich irgendwo hin.

00:15:21: Also ich hab wirklich funktioniert und man hat es mir dann auch angesehen, also in der Zeit habe ich ja auch zehn Kilo verloren.

00:15:26: Ich hab das selber gar nicht gemerkt aber du bist halt nur am Machen und Tunen.

00:15:32: Es lief ja auch alles am Anfang ganz gut und die Diagnose kam im Januar.

00:15:38: bis Ende April lief alles gut und ab.

00:15:40: da hat er einen epileptischen Anfall bei mir in einer Küche bekommen Und ab da würde ich mal sagen war der Weg in den Tod gemacht Und er starb dann am ersten Juni, also das ging alles sehr schnell.

00:15:54: Genau und in dieser ... Also die letzte Phase war eigentlich die schlimmste weil da hab ich nur noch funktioniert ins Krankenhaus.

00:16:03: Er war halt viel im Krankenhaus, ins Krankenhause, nach Hause, die Kinder danach wieder ins Krankenhau, dann wieder abends für die Kinder da und naja und die Sorge... Ich hatte mein Telefon am Bett, ruft mich jetzt gleich jemand an passiert was oder ist etwas passiert?

00:16:20: Glaubst du, hattest du Schluckflöcher wo du irgendwann mal aus diesem Gedankenkarussell rausgekommen bist oder war das einfach dein permanenter Grundzustand?

00:16:31: Rausgekommen bin ich da nicht aber ich war voller Zuversicht.

00:16:33: Ich war immer voller Zufersicht und weil ich meine...ich habe die Bücher gelesen, ich hab Workshop besucht und es gab diese spontan Heilungen ne?

00:16:44: Ja ja

00:16:45: Und ich dachte Also mit dem, was wir hier machen, klappt das schon.

00:16:50: Aber im Nachhinein weiß ich natürlich... Da hätte einiges anders laufen müssen aber so war eben sein Weg und ich habe eigentlich nur funktioniert und hab das alles am Laufen gehalten.

00:17:03: Aber ich war trotzdem, alle haben sich gewonnen, natürlich so positiv sein können.

00:17:07: Wir waren auch im Krankenhaus.

00:17:11: die Ärztin sagte dann zu uns brauchen sie psycho-onkologische Hilfe und wir gucken uns an.

00:17:18: Nein, warum?

00:17:20: Und dann sagt sie... Ich glaube die war wirklich sprachlos.

00:17:23: Die stand da vor uns und sagte ich glaub Sie sind echt eine starke Einheit und wie so?

00:17:28: Ja also für uns war das klar.

00:17:30: irgendwie Wir haben ja auch immer alles gemeinsam besprochen Bevor der Diagnose da war.

00:17:35: Aber das war schon Ja wir haben einfach da.

00:17:39: Also ich glaube wir sind aber auch in dieser Zeit noch mal enger zusammengewachsen.

00:17:44: Und gab es denn irgendwann den Punkt, wo diese Zuversicht in Angst oder irgendwas gewichen ist?

00:17:51: Oder war das wirklich bis zum Schluss des Du im Vertrauen warst?

00:17:54: wir schaffen das.

00:17:57: Also ich denke ich wusste das so oder meine Seele wusste dass.

00:18:03: aber Ich war wirklich so überzeugt dass man sowas heilen können Dass sich wirklich auch bis zum schluss.

00:18:11: also er es war nachher so am ende sehr komatös gefallen.

00:18:15: Und dann habe ich in seinem Bett gelegen und hab geweint, noch mal unsere Lebensgeschichte erzählt.

00:18:22: Ich habe gesagt, Dennis, ich würde das immer alles wieder so machen.

00:18:25: Egal wie es ausgeht mit uns, würde ich immer wieder dich wählen.

00:18:29: Dann habe ich aber auch immer diese Möglichkeit gegeben.

00:18:34: Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten entweder, wachst du jetzt auf?

00:18:37: Aber da musst du auch wieder relativ gesund sein, weil die ganzen kleinen epileptischen Anfälle, die er im Bett hatte ... Da dachte ich, weiß nicht was das so mit dem Gehirn macht.

00:18:48: Oder du gehst jetzt einfach und wir schaffen das hier schon irgendwie?

00:18:54: Genau!

00:18:54: Und dann gab es halt auch die Situation dass da noch mal das Krankenhaus gesagt hat ja wir würden ihn jetzt gerne nochmal bestrahlen.

00:19:00: und ich dachte da dachte ich dann wirklich ganz ehrlich guckt euch den Mann da an wie er da liegt.

00:19:06: Was soll das jetzt noch?

00:19:09: Aber ich war immer so in diesem vielleicht... Ich glaube einfach, weil man nur funktioniert hat.

00:19:17: Dass man gar nicht so richtig... Also ich konnte ja gar nicht mal richtig zur Ruhe kommen und sagen okay wie geht es mir jetzt eigentlich wirklich?

00:19:24: Also dadurch dass sich auch die Kinder hatte und am Ende habe ich meine Mutter auch angerufen und gesagt Mutti du musst jetzt kommen!

00:19:29: Ich schaff das hier nicht mehr.

00:19:32: Ja

00:19:33: genau das ist es.

00:19:34: Man ist so empfunktionierend drin.

00:19:37: Es gibt über einen langen Zeitraum Keine Pause.

00:19:43: Das kann ich so gut nachführen, das ging mir damals aus für einen anderen Leben.

00:19:47: Man macht es natürlich auch für sich selbst, wenn man in dieser Hoffnung ist.

00:19:51: Aber halt solange du als Mama für drei andere in der Situation gelebt hast ... Als es dann doch passiert war, war das für dich was mit dieser Trauer auf dich?

00:20:05: Ich sag mal wirklich, eingeprasselt ist.

00:20:07: War das eine komplett neue Erfahrung?

00:20:09: oder würdest du sagen, du hast schon mal irgendeine Art von Trauerprozess vorher durchlebt?

00:20:13: Oder war das wirklich was wo du erstmal nicht wusstest?

00:20:17: wie kann ich jetzt...wie kann ich jemand umgehen?

00:20:20: Ja also klar meine Oma ist schon mal gestorben vorher.

00:20:24: aber das war für mich jetzt nicht so ein Trauer-Prozess Das war schon eine Aufgabe.

00:20:34: Er war tot und das Haus war still, das kann sich keiner verstanden.

00:20:38: Es war eine Totenstille in diesem Haus Und man hatte das Gefühl wir alle sind so einer Blase drin Und draußen lief alles so weiter und ich dachte das kann doch nicht wahr sein.

00:20:48: wie kann alles normal weiterlaufen?

00:20:50: Und bei mir ist gerade die Katastrophe passiert.

00:20:54: Die ersten Wochen waren Ja da.

00:20:58: es war wie ne Blase also so eine Totensstille.

00:21:02: Es ist krass.

00:21:03: Wie hast du das gemacht als Mama?

00:21:05: Hast du da dann weiter funktioniert?

00:21:07: oder war es wirklich, dass du die Möglichkeit hattest dich in die Trauer zurückzuziehen?

00:21:11: Also erst mal war das so, dass wir alles weitergemacht haben.

00:21:14: Ich bin morgens John gegangen Die Kinder sind in die Schule gegangen.

00:21:17: Meine Schwester hatte damals gesagt also ich verstehe gleich, dass sie einfach so normal weitermacht Aber ich glaube weil man das einfach am Anfang realisiert Du das noch gar nicht.

00:21:28: Also das kommt ja erst Stück für Stück und du willst es auch alles nicht wahrhaben.

00:21:32: Und dann denkst du, was für ein Scheiß ich komme auf diese Erdung um diese Erfahrung zu machen?

00:21:36: Das wollte ich nicht.

00:21:37: so habe ich mir uns nicht vorgestellt.

00:21:38: Ich dachte ich komm hierher und alles ist immer schön.

00:21:41: So wie unser Leben war ja auch schön.

00:21:44: Wir hatten Haus wir hatten zwei Kinder wir waren verheiratet so dieses ganze klassische und dann kommt so eine Katastrophe daher und haut alles weg.

00:21:55: Ich habe am Befehl geweint, also ich hab sofort ganz viel geweint.

00:21:58: Und nachher denke ich manchmal, oh Gott, was meine Kinder aushalten mussten?

00:22:03: Da fang ich jetzt auch an zu weinen weil ich so denke es ist so krass!

00:22:08: Sie haben ihren Papa verloren sie kommen hause die Mutter weint nur.

00:22:12: Es ist halt auch für die Kinder eine schlimme Erfahrung gewesen.

00:22:19: Ja, kann

00:22:19: ich erst mal.

00:22:20: Aber dann gibt es diese Momente wo ich denke okay wir sind alle auf diese Welt gekommen und ich bin felsenfester von ihr überzeugt dass wir diesen diese Pläne haben an unseren Aufgaben zu wachsen.

00:22:32: Und dann denke ich ok ihr habt euch auch das ausgesucht

00:22:34: ja

00:22:35: Dann beruhigt es mich so ein bisschen Wir kriegen halt alle diese Aufgaben oder irgendeine Aufgabe in diesem Leben und da müssen wir dran wachsen.

00:22:44: Das kannst du heute wahrscheinlich

00:22:47: sehen.

00:22:48: und nach diesen, also jetzt sind es acht Jahre.

00:22:50: Am ersten Juni waren's acht Jahre Und da passiert ja ganz viel.

00:22:55: Ja genau Was ist, was ist passiert?

00:22:58: Hast du... Du hast gesagt, du hast direkt viel weinen können.

00:23:01: Auch das kann ja bei Weitem nicht jeder, der

00:23:04: in so einer Situation rumkommt Genau,

00:23:06: genau.

00:23:06: Was würdest du sagen?

00:23:07: wie bist du mit deiner Trauer umgegangen oder Wie hast du deiner traur Ausdruck verliehen?

00:23:13: Also ich bin erst mal zu jeder Tag- und Nachtzeit raus.

00:23:17: Immer wenn ich das Gefühl hatte, oh Gott jetzt muss ich raus hier dann bin ich gegangen und da bin ich durch die Natur spaziert habe geweint hab geschrieben habe keine Ahnung gegen die Bäume gehauen irgendwie sowas.

00:23:28: Und ich war im Kloster und da kam wie so eine Eingebung Dreh jetzt Videos!

00:23:34: Dann habe ich über diese Videos meine Trauer verarbeitet.

00:23:37: Ich hab da wirklich gesessen, habe gesagt mein Mann ist gestorben.

00:23:41: Mir geht's beschissen und ich hab darüber meine Trauer ausgeliebt bin viel rausgegangen brauchte Gespräche für mich war so immens wichtig zu sprechen.

00:23:56: ja und meine Ernährung das waren die Sachen die für mich ganz klar waren dass es unheimlich wichtig in dieser Phase

00:24:05: War das was wo du wirklich schon reflekt oder war das was, was so ein bisschen intuitiv aus dir herausgekommen ist?

00:24:12: Dass du gemerkt hast, dass tut mir gut.

00:24:13: Das kam wirklich intuitiv von mir raus.

00:24:19: Und konntest du damit auch deinen Töchtern hell?

00:24:22: Hast du das an deine Töchter weitergegeben oder hast du da die Erfahrung gemacht, deren Weg ist ein anderer?

00:24:27: Natürlich habe ich das an meine Töcher weiter gegeben aber ich habe auch die Erfahrung gebracht, deren weg ist ein Ander.

00:24:34: Ja, genau.

00:24:35: Das ist so individuell.

00:24:38: Nur weil das meine Kinder sind, musste nicht das Gleiche auf sie passen.

00:24:42: und die Große war damals dreizehn, die war mit einer Pubertät angekommen.

00:24:48: Die lag im Bett und hat so viele komische Sachen gegessen und hat sich damit befriedigt in Anführungsstrichen.

00:24:57: Und die Kleine war damals neun – es ist ja noch ein Kind an!

00:25:01: Und das hat zwei Jahre gedauert, bis sie angefangen hat zu traurern.

00:25:05: Wow!

00:25:06: Ja und was ich aber immer gesagt habe wenn es ihnen schlecht geht, hab' ich gesagt lass uns reden, lass uns reden weine schreie mach irgendwas dass diese gefühle rauskommen können.

00:25:17: und das habe ich halt bis heute gesagt also ich finde diese du musst traur an und das hab ich irgendwie intuitiv so gespürt und vielleicht ist das auch ein Stück weit.

00:25:28: Ich bin ja auch Skorpion, da steht der auch für Stüpp und Werde.

00:25:32: aber es war einfach so dass ich gesagt habe Es ist einfach wichtig lass uns sprechen wenn dich irgendwas bedrückt Und hab natürlich auch gesagt geh raus.

00:25:43: meine kleine Tochter die hatte ihre Pferde Die ist schon seit ihrem dritten Lebensjahr so fährder auf.

00:25:50: ihn war immer bei den Pferden, ich glaube die haben ihr sehr geholfen auch.

00:25:57: Ich fand das so schön!

00:25:58: Ich habe auf deiner Seite gelesen diesen Satz jedenfalls nicht so schön.

00:26:01: es gibt keinen richtig und kein falsch, keinen normalen und keinen unnormal.

00:26:06: Ich finde das Traf ist so gut egal ob's jetzt um die Trauer, um einen Menschen geht oder... um jegliche Lebensphase, in die wir ja alle irgendwann mal geraten.

00:26:15: Das Leben geht nun mal auf und ab ne?

00:26:17: Und so oft gibt es dann diese gut gemeinten Ratschläge weil ja auch viele um uns herum einfach hilflos mit der Situation sind.

00:26:26: Und gleichzeitig ist das aber ein höchst individueller Prozess.

00:26:31: Was hast du da für eine Erfahrung in deinem Umfeld gemacht?

00:26:34: was war das was deinen Umfeld vielleicht am wenigsten verstanden hat?

00:26:40: Das ist eine richtig gute Frage.

00:26:43: Mein Umfeld hat eigentlich am wenigsten verstanden, also wenn ich jetzt mal so von Freunden und so ausgehe dass sich trauer Also das hat wirklich kaum jemand ausgehalten

00:26:54: ja

00:26:54: also sie die meisten sind verschwunden krass Die waren einfach dann weg.

00:27:01: Und am Anfang war ich total wütend weil ich dachte das kann doch nicht wahr sein.

00:27:05: wo seid ihr alle?

00:27:06: warum hilft mir keiner?

00:27:08: Ich bin hier alleine Und dann hab ich halt auch das in diesen Videos immer gesagt und habe da schon versucht irgendwie, ich wollte sie ja auch nicht angreifen.

00:27:17: Weil auch Sie haben Ihren Freund verloren!

00:27:20: Auch Sie haben Ihnen keine Ahnung... Arbeitskollegen verloren!

00:27:24: Nö?

00:27:25: Auch für die war es ja blöd.

00:27:28: Und dadurch hat sich meine Trauer denn auch verändert dass ich wirklich auch dann nochmal so reflektiert habe und gemerkt habe Warum haben die sich eigentlich nicht

00:27:37: gemeldet?!

00:27:39: Was ist denn da eigentlich los?

00:27:41: Und genau, und das war einfach so.

00:27:45: Die meisten konnten die Tränen auch nicht aushalten.

00:27:50: Also ich habe dann oft so Sprüche gehört wie längst du dich ab?

00:27:57: Das Leben ist Ablenkung genug!

00:28:00: Ich hatte einen so ein Fall, da waren Freunde von Dennis dann bei mir und er war glaube ich gerade vier bis sechs Wochen tot ungefähr.

00:28:07: Und er sagte dann also ich fing an zu meinen und er lenkt das Thema direkt woanders hin und ich denke so Herr Dennis ist gerade tot und ich möchte über ihn sprechen nicht vermisse ihn ganz toll und das darf ich jetzt hier nicht.

00:28:21: Ja natürlich ist es aber das.

00:28:23: Entschuldigung aber was

00:28:24: ist das?

00:28:25: Weil Sie einfach nicht wissen, was Sie jetzt machen sollen.

00:28:28: Anstatt sie das habe ich dann auch irgendwann in meinem Video gesagt.

00:28:31: Seid einfach nur da, hört einfach zu und wenn ihr nicht wisst, was Ihr sagen sollt, dann sagt einfach, nee, ich weiß gerade wirklich nicht, was ich sagen soll.

00:28:43: Ja genau!

00:28:43: Das wäre meine Frage gewesen.

00:28:45: Was würdest du beraten?

00:28:46: Wie geht man in so einer Situation mit einem Umfeld?

00:28:49: Das hab' ich auch erfahren.

00:28:50: dieser Rückzug beziehungsweise So eine unbeholfene Ignoranz, ne?

00:28:57: Wir gehen mal über das Thema

00:28:59: hinweg und es steht

00:29:00: einfach vor einem wie so ein Elefant im Porzellanladen.

00:29:05: Es ist einfach klar wenn man sich anguckt wie wir geprägt sind beziehungsweise wie sehr auch heute noch dieses Thema ein Tabuthema ist.

00:29:13: Ich finde das kann man ja auf alles ausweiten!

00:29:15: Wir erleben ja so viele Situationen in unserem Leben die gesellschaftlich keinen Platz

00:29:21: haben Also

00:29:23: wofür einfach kein Raum da ist und die man irgendwie im stillen Kämmerlein irgendwie

00:29:30: verarbeiten,

00:29:31: bearbeiten soll.

00:29:32: Aber bitte weiter funktionieren dabei so oder?

00:29:35: Ja genau ganz genau.

00:29:38: Und das habe ich dann versucht mit meinen Videos aufzubrechen.

00:29:42: Das waren dann Videos die du auf YouTube gepostet hast oder

00:29:44: was?

00:29:44: Genau also ich hab erst meine eigene Trauer verarbeitet und wir haben es vorhin schon so schön gesagt diese Man verändert sich ja.

00:29:52: Ja, man durchläuft diesen Prozess und das ist auch schön so.

00:29:57: Irgendwann hab ich halt Videos gedreht was von außen auf mich zugekommen ist Und auch was ich über andere Trauerende dann so was sie so manchmal gesagt haben.

00:30:09: Dann habe ich halt umgedreht und ich habe auch oft gesagt wenn ihr jemanden verloren habt in eurem Umfeld Wie wir trauern, ich war ja nicht alleine.

00:30:19: Es gab auch noch um mich rum ein paar.

00:30:21: Ich war in der Trauergruppe und habe viele kennengelernt über Instagram und Facebook.

00:30:25: Und hab dann umgedreht, wenn ihr diesen Menschen helfen wollt ... Dann seid einfach nur da!

00:30:34: Ist egal... Ihr müsst nicht irgendwie Ratschläge geben im Gegenteil.

00:30:39: Lasst das bitte mit den Ratschlägen.

00:30:40: Weil das gibt nochmal extra ne Peitsche oben drauf.

00:30:44: Seid einfach nur dar trinken Kaffee zusammen, kommt mit einem Kuchen vorbei oder mit einer Suppe.

00:30:50: Oder was weiß ich?

00:30:51: Ja total.

00:30:52: Seid einfach nur da!

00:30:54: Ja das kann ich konkret unterschreiben absolut.

00:30:56: wer geht mir genauso oder ging mir genau so damals?

00:31:00: und gleichzeitig ist es ja so dass auch viele Trauerende das nicht zulassen.

00:31:04: also ich finde das wie du das beschreibst du bist sehr intuitiv.

00:31:08: hast du deiner Trauer da wirklich den Raum gegeben die sie brauchte?

00:31:13: Viele Menschen verdrängen das sehr stark, stürzen sich in was auch immer.

00:31:18: Arbeit, Sport ... Was auch immer?

00:31:23: Aus deiner Erfahrung heraus würdest du sagen, was passiert mit uns wenn wir so starke Gefühle, negative Gefühlen in Anführungsstrichen, wenn wir die nicht zulassen und verdrängen?

00:31:34: Was passiert dann in uns?

00:31:36: Ja da passiert ganz viel in uns.

00:31:38: also dass wird einfach in diesen Zellen auch gespeichert von uns.

00:31:42: Und ich würde mal behaupten, das kommt irgendwann brachial raus und im schlechtesten Fall entsteht eine Krankheit.

00:31:51: Ich habe gerade neulich nochmal auf irgendeinem Kanal was gelesen, was wirklich der Tod mit einem Menschen macht.

00:32:00: Wir sprechen ja hier von... Denn es war gerade viertzig.

00:32:03: Ich sag mal so, wenn du deinen Mann begleitest wir sind alle über achtzig und er baut Stück für Stück ab dann sind das ja auch Prozesse die man so begleitet im normalen Leben.

00:32:12: aber das war ja eine krasse Diagnose.

00:32:14: Wir standen mitten im Leben Wir hatten Pläne, wir hatten Ziele, wir haben Träume Und auf einmal wird das ganze Kartenhaus hier zusammenbrechen Und ich sage immer ihr müsst eure Trauer zulassen und das kann nichts passieren.

00:32:30: Es kann nichts passieren.

00:32:32: Geht durch diese Trauerphasen durch, aber bleibt da nicht drin hängen.

00:32:37: Das ist halt auch das oft was ich über meine Videos dann höre dass die Menschen auch manchmal so drinnen stecken

00:32:44: bleiben

00:32:45: weil sie es ist natürlich so diese Erinnerungen das sind natürlich so Sachen die tun einem ja.

00:32:53: also die fand man ja schön gemeinsam mit dem Mann auf der Couch zu sitzen, Kaffee zu trinken oder so was.

00:33:00: Also es hat mal eine geschrieben wie kannst du jetzt dort am Meer sitzen und dich über dein Leben freuen?

00:33:05: Dann man ist doch tot!

00:33:06: Und dann habe ich gesagt ja das war meine Entscheidung gewesen.

00:33:09: für mich war klar irgendwann möchte ich wieder zufrieden und glücklich sein.

00:33:14: Ich bin hier nicht auf diese Welt gekommen um vierzig Jahre lang ein gutes Leben zu haben und dann stirbt er.

00:33:19: und dann hab' ich vielleicht noch vierzig jahrelang Trauer in mir, nee da hatte ich keine Lust drauf.

00:33:24: Das war aber meine Entscheidung.

00:33:25: Dann habe ich ihr geschrieben, wenn es deine Entscheidung ist dein Mann immer noch zu vermissen auf der Couch dann ist das gut für dich.

00:33:31: Aber für mich wäre das nicht gut.

00:33:35: Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:33:38: Genau wir haben immer die Wahl und wir können immer eine Entscheidung

00:33:42: treffen.

00:33:44: Und ich finde Trauer du musst trauern!

00:33:46: Das ist wirklich wichtig weil in diesem Trauerprozess verändert sich das ganze Jahr auch?

00:33:53: Ja, absolut.

00:33:55: Du hast ja so eine schöne Mixtur sag ich mal gefunden oder für dich wahrscheinlich selber erlebt in der Trauer?

00:34:01: So aus

00:34:02: Körperarbeit,

00:34:03: aus Ernährung, aus Sport und Bewegungen und wahrscheinlich viel Gesprächen und ähnlichem.

00:34:09: was würdest du sagen?

00:34:10: wie so individuell die Trauer bei jedem auch ist gibt es glaube ich trotzdem irgendwie für alle so die Wege, die einem diese Entfalltun der Trauer wirklich ermöglichen.

00:34:24: Wie kann ich vorgehen?

00:34:25: Wenn ich merke, ich bin den Trauer vielleicht ist mir was passiert, das vielleicht sogar schon länger her ist, wo ich aber feststecke.

00:34:33: Was kann ich tun um dem ganzen Ausdruck zu verleihen?

00:34:38: Im Grunde muss man erst mal herausfinden, was mag ich denn eigentlich?

00:34:41: Also was tut mir dann eigentlich gut?

00:34:44: und ich würde mal behaupten, eigentlich tut jedem die Natur gut.

00:34:48: Also das würde ich jetzt einfach mal behaupten.

00:34:51: Die Natur heilt einfach, das ist einfach so.

00:34:54: und ich sage mir geh in die Natur komm zu dir und reflektier dich auch mal ein bisschen sei bei dir und spür auch mal hinein wo genau ist es denn jetzt?

00:35:05: Bei dir?

00:35:06: was blockiert dich?

00:35:09: Es ist wirklich so wichtig sich zu spüren und die Natur und ich glaube dann wenn man mehr wieder bei sich ist, man kriegt ja diese eigene innere Sicherheit von der auch viele sprechen.

00:35:22: Dass man dann merkt was tut mir eigentlich in dieser Phase gut?

00:35:29: Wenn es am Anfang keine Ahnung die Schipstüte ständig ist okay dann ist das für eine bestimmte Phase auch gut weil du dich einfach befriedigst in dieser schweren Phase.

00:35:41: aber irgendwann musst du da auch wieder raus und musst einfach gucken, war es wirklich deinem Körper gut tot.

00:35:47: Und Sport und Bewegung und gesunde Ernährung das ist einfach essenziell!

00:35:51: Das ist einfach essentiell weil in diesen Sachen, in der Bewegung, in die Natur da bewegt sich deine Trauer ganz viel und ich habe es auch wirklich gemerkt und ich weiß auch dass viele meiner Kunden das auch gut finden.

00:36:07: Ich fand es so spannend, auch bei dir auf der Seite zum Thema Ernährung hast du ja auch geschrieben dass quasi die Trauer als solches also dieser Prozess wenn man ihn wirklich mal als körperlich im Prozess betrachtet.

00:36:18: Wirklich auch einfach ganz viel Energie braucht und wenn ich das richtig verstanden habe auch Nährstoffe zieht, die wir uns dann auf eine andere Weise wieder zuführen müssen oder?

00:36:30: Absolut absolut!

00:36:31: Also das ist ein Prozess.

00:36:37: Also wenn so ein geliebter Mensch so früh stirbt, das zieht einfach so viel Energie.

00:36:45: Und dieser Trauerprozess, der zieht auch so viel energy.

00:36:49: Es gibt ja Menschen die gar nicht schlafen können weil ihr Nervensystem so durcheinander ist.

00:36:53: und genau da ist es wichtig auf sich zu achten.

00:36:57: und wirklich auch gute Nährstoffe.

00:36:58: und es ist einfach so wenn man sich was Gutes tut, wirklich was Gesundes auch ist Dann kommst du mehr in die Klarheit und ich sehe jetzt gerade, weiß nicht so ein Salat vor mir.

00:37:08: Und wenn man dann wirklich so reflektiert ist und sagt doch das ist ja etwas Gutes für meine Zellen und diese Zellen sind einfach starre.

00:37:16: also wenn so einen Mensch stirbt dann erstarrt alles.

00:37:20: Spannend!

00:37:21: Das musst Du erstmal wieder auflösen.

00:37:25: ist also so Nährstoffe unfassbar wichtig.

00:37:28: Und ich war ja auch gerade bei meinen Eltern und ich habe zu meiner Mutter noch mal gesagt, nachdem ich diesen Beitrag nochmal gelesen hab, sagte ich, dass ich da so gesund rausgegangen bin.

00:37:36: Da hat sie auch gesagt, das habe ich schon immer gedacht... Dass du da so gesund raus gegangen bist?

00:37:41: Weil ich hatte nicht nur mich!

00:37:42: Ich hatte auch meine Kinder.

00:37:44: Also man konnte mich ja nicht nur um mich kümmern.

00:37:48: Und die Nährstoffe

00:37:49: sind einfach unfassbawichtig in dieser Zeit.

00:37:51: Ja spannend, weil das wird so wenig irgendwie gesehen.

00:37:54: und also alles Bewegung in Nährstoffe Ernährung.

00:37:58: Weil ja gefühlt

00:37:59: häufig

00:38:00: eine Trauer oder eine solche schwere Lebensphase oft mit diesem Kokon- oder Rückzug oder so Ruhestilstand in Verbindung gebracht wird ist quasi... zu vertragen und zu sehen, da ist auch Stillstand und Starre im System und im Körper.

00:38:17: Soweit wird häufig nicht gedacht als mega spannend einfach für sich wahrscheinlich zu beobachten.

00:38:24: was verändert sich in meinen Gefühlen wenn ich plötzlich mir wieder Gutes zuführe.

00:38:30: Und in dieser Phase ist es einfach so gut, wenn man an sich denkt und wenn man sich gut das tut.

00:38:36: Ich habe zum Beispiel auch den Kakao für mich entdeckt.

00:38:38: ich hab mir einen Kakaoh gemacht also ein Ruhkakao und hat mich dann wirklich bewusst auch hingesetzt.

00:38:43: und am Anfang der Trauer habe ich dann auch die Beerdigungsmusik immer noch mal angemacht und habe wirklich nochmal in diese Trauer tief reingespürt.

00:38:54: Aber es war dann auch immer wieder so, dass ich dachte okay jetzt reicht's aber auch wieder.

00:38:57: Jetzt hast du wieder geweint und das noch mal ein Stück weit verarbeitet... ...und jetzt passieren wieder schöne Dinge!

00:39:04: Und das ist auch so wichtig.

00:39:06: Auch diese... Das was einem passiert ist richtig blöd.

00:39:12: Das ist wirklich richtig blöde.

00:39:14: Aber manchmal kann daraus etwas Schönes werden.

00:39:17: Das sieht man am Anfang nicht.

00:39:20: Aber irgendwann sagt man Wer das alles so nicht passiert, hätte ich nicht dieses Leben, was ich jetzt führe.

00:39:27: Genau!

00:39:28: Und ich bin heute wirklich dankbar und meine große Tochter hat es irgendwann mal so schön gesagt, sagt sie Mama wenn ich mir das heute nochmal aussuchen dürfte.

00:39:36: Papa ist noch da und wir führen aber unser altes Leben oder Papa stirbt und wir führen dieses Leben.

00:39:42: Dann würde ich mir immer die zweite Variante wieder aussuchen.

00:39:46: auch wenn ich ihn so geliebt habe und ihn vermisse Ist das so wie wir jetzt leben einfach ein schönes Leben?

00:39:53: Das finde ich so schön.

00:39:54: Und sowas darf man auch sagen, weil

00:39:57: viele

00:39:57: haben dann auch nicht dieses Verständnis.

00:39:59: wie kannst du sowas sagen es tot?

00:40:01: Ja aber unser Leben ist ja deswegen nicht tot.

00:40:05: wir machen ja hier weiter und wir wollen dass das schön wird.

00:40:09: Ja und das sich wirklich zu erlauben, diesen Blick wie du sagst.

00:40:12: Das ist in dem Moment wenn man gerade frisch in der Situation ist nicht möglich.

00:40:15: aber mit Abstand sich zu erlauben diesem Blick zu bekommen wirklich zu sagen welche Chance für mich liegt in dieser Erfahrung Weil eine Krise bringt immer ein Wachstum mit sich.

00:40:27: Das ist ja das, wie wir weiterkommen im Endeffekt im Leben – also wie wir die großen Schritte irgendwie gehen!

00:40:33: Ist nicht wenn alles easy-peasy ist sondern wenn das Leben sagt so jetzt rüttel ich mal richtig an dir und das mit einem gewissen Abstand wirklich für sich erkennen zu können und da eine Dankbarkeit für zu spüren.

00:40:45: es finde ich das schönste Geschenk was man sich selbst und wahrscheinlich auch der verstorbenen Person machen kann die auf irgendeine Weise auch immer, woran man auch immer glaubt dann einfach sieht dass du wieder in deiner Verbundenheit bist und zurück in deine Kraft da gefunden

00:40:59: hast.

00:41:00: Absolut!

00:41:02: Und wenn wir jetzt mal hier auf der Erde sind noch und jetzt sagen wir ja auch stelle vor wir sterben, dann möchten wir doch nicht das restliche Leben traurig sein.

00:41:14: Wir möchten doch, dass es dem wieder gut geht.

00:41:16: und ganz genau so... Oh nein!

00:41:22: Warte mal

00:41:23: Alles gut, technische Probleme.

00:41:27: Aber man merkt hier gar nicht alles gut.

00:41:30: Okay okay.

00:41:32: Man möchte doch auch in diesem Leben das dass es wieder gut wird?

00:41:38: Ja Das war so eine schöne Erfahrung für mich letztes Jahr.

00:41:42: Ich hatte ja eben schon, als wir vorher gesprochen haben kurz erzählt, dass ich das Geschenk hatte jetzt schon zweimal Menschen in den Tod zu begleiten vor zehn einhalb Jahren meinen Papa und jetzt ist es ja meine Tante.

00:41:52: Und ich hatte nachdem meine tante letztes jahr gestorben Ist so zwei wochen so bisschen tatsächlich mit so inneren Gewissensbissen und Schuldgefühlen weil ich an diesem tag Als ich bei ihr war so ruhig war in Liebe und einfach so bei, so in der Präsenz bei ihr war.

00:42:13: Und beim Vater war das halt alles noch ein bisschen Ärmel, irgendwie doch noch festhalten wollen und so.

00:42:19: ne?

00:42:19: So einen Kampf gegen den Tod sag ich mal!

00:42:22: Und es war so spannend, weil ich habe damals letztes Jahr dann danach mit meiner Therapeutin darüber gesprochen und hat gesagt, irgendwie hab' ich zu wenig gemacht.

00:42:30: Hätte ich doch... Hab' ich ihr zu wenig signalisiert dass das jetzt für mich ein Verlust ist was sie gerade geht?

00:42:36: Weil ich so ruhig war!

00:42:38: Und da hat's sie auch gesagt du wenn man sich mal in diese Situationen die wäre alle irgendwann kommen rein versetzt und wir gehen von dieser Welt Wen möchtest du an deinem Bett sitzen haben?

00:42:52: Der hysterisch um dein Leben

00:42:53: kämpft

00:42:54: so halt und schreit

00:42:56: tust nicht.

00:42:58: Oder jemand, der deine Hand hält und sagt es ist völlig in Ordnung.

00:43:01: Du kannst jetzt gehen!

00:43:04: Ich glaube das hilft diesen Menschen auch einfach.

00:43:08: Denn es war ja leider nur zwei Tage auf der Palliativstation.

00:43:13: Hätte ich das gewusst, hätte ich ihn nach früher hingebracht.

00:43:15: Weil es so eine schöne Erfahrung auch war und dass für ihn auch so eine ruhige Atmosphäre war und so.

00:43:22: Und da war ich kurz bei der Psycho-Ankologin Matt Rinne und dann hab' ich mit ihr so schön auch gesprochen und habe gesagt naja ich erzähle ihm halt aktuell immer unser Leben.

00:43:30: und dann sage ich ihm eben Es gibt diese zwei Möglichkeiten entweder du wachst gesund auf oder du stirbst und dann sagt sie zu mir Das haben Sie ihm gesagt und ich dachte so oh Gott War das jetzt nicht gut?

00:43:43: Und sie glauben nicht, die Leute sitzen hier so wie du es eben beschrieben hast.

00:43:48: Nein!

00:43:48: Du kannst mich nicht alleine lassen.

00:43:50: Wie darf ich das aushalten?

00:43:51: und dann denke ich aber dass ist doch Egoismus.

00:43:54: Ja ja

00:43:55: also weil du's nicht alleine schaffst vielleicht hältst du diesen Menschen der eigentlich so krank ist jetzt hier fest und es ist noch für uns alle eine schwere Situation wenn diese Menschen so kranks liegen.

00:44:07: wie lange soll das gut gehen.

00:44:09: Ja absolut Ja, ja.

00:44:11: Das ist das ... Wenn man mal wirklich wahr und ehrlich hinguckt, dann trauern wir sehr viel um uns selbst beziehungsweise um das Leben, dass wir uns selbst ausgemalt haben so irgendwie.

00:44:23: Genau.

00:44:25: Ganz genau!

00:44:26: Wir betrauen eigentlich das was wir hatten?

00:44:28: Ja, genau.

00:44:30: Was wir hatten und was wir glaubten in Zukunft haben zu werden oder noch zu haben halt.

00:44:34: Genau,

00:44:35: absolut.

00:44:37: Aber du hast eben so schön gesagt, dass für dich dann irgendwann Also, oder dieser Frau damals die Rückmeldung gegeben hast.

00:44:42: Das ist meine Entscheidung, dass ich wieder glücklich und zufrieden sein möchte.

00:44:46: War das für dich irgendwann... gab es da diesen Moment wo du bewusst gesagt hast Ich treffe jetzt die Entscheidung?

00:44:52: Oder war das wie so ein schleichender Prozess Wo du gemerkt hast irgendwie kommt wieder.

00:44:57: Wie war das?

00:44:57: Kommt Leben wieder zurück in mich?

00:44:59: Ich komme irgendwie wieder mehr in meine Kraft?

00:45:01: Oder wars wirklich so Dass du gesagt hast von heute auf morgen Ich mach's jetzt anders.

00:45:06: Also die Entscheidung wieder glücklich zu werden, die habe ich sofort getroffen.

00:45:10: Das weiß ich auch nicht.

00:45:11: Also das war für mich... Ich hab immer gesagt, ich traue jetzt ein Jahr und danach ist es wieder gut.

00:45:17: Wow!

00:45:17: Nicht geklappt.

00:45:19: Aber

00:45:19: es war direkt

00:45:20: meine Entscheidung weil ich dachte, nee, ich habe ja jetzt zwei Kinder Und ich möchte dass es uns irgendwann wieder gut geht und diese Entscheidung habe ich eigentlich sofort getrofft.

00:45:29: Ich habe das natürlich.

00:45:30: also das war eine Kopfentscheidung.

00:45:33: Also für mich war klar irgendwann sollen wir wieder Also soll es wieder richtig schön für uns sein.

00:45:39: Dann gab's aber den Weg, dann gab's halt diesen Trauerweg und da hab ich mich auch... also für mich war auch so.. Ich habe mich mit dem Thema Tod nochmal richtig auseinandergesetzt, ich hab Bücher gelesen, ich habe recherchiert und das hat mir einfach noch mal geholfen Und so bin ich dann durch diese Trauer gegangen und ich habe aber auch wirklich bestimmt zweieinhalb Jahre jeden Tag geweint, jeden Tag!

00:46:00: Und das hat aber abgenommen.

00:46:02: Also am Anfang sag ich mal, habe ich vielleicht acht Stunden von diesem ganzen Tag geweint.

00:46:07: Nicht permanent acht Stunden durch aber immer in Phasen und irgendwann war es dann so dass es vielleicht nur noch zwei drei kleine Tränchen waren Und das gibt auch jetzt momentan.

00:46:16: wenn ich dann so reflektiere Dann denke ich einfach Ich weine nicht um was wir hatten sollen den ich weine Meine Güte, was haben wir durch?

00:46:27: Wie stark waren wir?

00:46:28: Was mussten wir

00:46:29: aushalten?".

00:46:30: So ist es einfach.

00:46:32: Es verändert sich halt permanent alles.

00:46:36: Ja voll schön.

00:46:38: Die einfach bei diesem Weg dann zuzuhören und vor allen Dingen finde ich ist darauf wieder eine unglaubliche Stärke drin von Anfang an diesen Entschluss zu fassen.

00:46:47: Ich werde wieder glücklich sein.

00:46:49: Und im Endeffekt jetzt das Feedback von deiner Tochter, du hast es sehr geschafft.

00:46:53: Magst du ein bisschen erzählen wie euer Weg dann weiterging?

00:46:58: Ja wir gingen unser Weg weiter also wir haben halt so'n bisschen... naja jeder hat seine Trauer irgendwie anders verarbeitet und da waren natürlich auch echt krasse Herausforderungen die ich damals dann musste mit den Kindern.

00:47:10: und was aber für mich immer klar war war so'nn bisschen okay Lennis hat sich echt tot gearbeitet.

00:47:16: Das muss irgendwie anders sein Und jeder soll eigentlich das machen, worauf er wirklich Lust hat.

00:47:22: Und irgendwie haben meine Kinder das geschafft!

00:47:25: Meine große Tochter ist Sangerun und Songwriterin und meine kleine Tochter isst mit Pferden also die wird irgendwas mit Pherden machen und macht schon so viele coole Erfahrungen.

00:47:40: und ich habe eben immer gesagt okay wir müssen jetzt Das beste Leben leben.

00:47:46: Mit allem was kommt, es ist ja jetzt nicht so quer mit einmal was krasses erlebt wir wissen ja auch nicht was noch in der Zukunft auf uns zukommt.

00:47:52: aber in dieser Phase soll's jetzt einfach gut sein.

00:47:56: und dann war halt... Wir haben ja an Schleswig-Holstein gelebt und wir hatten ein neues Haus gebaut und Dennis hat eben nur drei Jahre in diesem Haus gelebt.

00:48:05: Und dann war für mich so mein Herz ging Stück für Stück daraus.

00:48:09: Das war für mich mit der Ennis als Familie wirklich schön, aber alle eine wurde es mehr und mehr zu Belastungen.

00:48:15: Und dann war meine kleine Tochter die sehr ... Also ich weiß nicht, die geht überall hin.

00:48:22: Sie hat immer gesagt, wir können das verkaufen, das ist mir egal.

00:48:25: Das hat für mich hier keine Bedeutung, aber die Große nicht.

00:48:28: Die hat gesagt, dass das Haus vom Papa und damit das jetzt auch noch weggeben, dann ist er ganz weggefühlt.

00:48:34: Und das waren Prozesse.

00:48:37: Naja, und dann kam ja diese Corona-Zeit.

00:48:41: Das war dann auch irgendwie ein bisschen schwierig.

00:48:43: Und irgendwann haben wir gesagt, okay dieses Leben so wie das jetzt hier in Deutschland alle stattfindet, so freuen wir das einfach nicht mehr.

00:48:50: und dann haben wir uns entschlossen, haben gesagt ok wir verlassen Deutschland.

00:48:54: Genau!

00:48:55: Dann sind wir viel umher gereist und haben geguckt wo es schön ist und ja... und dann... Haben wir uns einschlossen halt Deutschland eben sozusagen den Rücken zu kehren Genau.

00:49:10: Und wenn du meine Kinder heute fragst, ist das die beste Entscheidung für sie gewesen?

00:49:14: Es war am Anfang für meine große Tochter auf keinen Fall gehe ich.

00:49:19: und dann haben sich für Sie aber schon Möglichkeiten entwickelt.

00:49:22: und dann hat sie gesagt na gut wir versuchen es mal.

00:49:25: Genau.

00:49:27: Hätte mir das einer gesagt, weiß ich nicht vor zehn Jahren, pass mal auf dein Leben Wirklich, da wird was Einschnallen.

00:49:34: Das passieren.

00:49:35: und dann bis zum Ausland hätte ich gesagt genau.

00:49:40: Aber jetzt ist es so.

00:49:41: Ich bin auch so stolz auf meine Mädels weil sie einfach so sich.

00:49:46: Ich finde das blöd zu sagen Sie haben sich großartig entwickelt das mag ich eigentlich nicht aber durch die trauer Ist ja bei denen auch so viel passiert.

00:49:53: sie mussten Ja von heute auf morgen auch ein stück weit mehr erwachsener werden.

00:49:59: also aber sie Sie haben bis heute ihre Passion und da halten sie auch dran fest, daran arbeiten sie.

00:50:07: Und das finde ich einfach total schön!

00:50:09: Was

00:50:11: würdest du da einer Mama raten, die in einer ähnlichen Situation ist?

00:50:14: Wie begleitet man seine Kinder durch solche Schicksalsschläge durch?

00:50:19: Also da sein – einfach nur da sein und zu hören.

00:50:24: Auch nicht da herauszufinden was tut ihr gut?

00:50:29: Was möchtest Du jetzt?

00:50:30: Was brauchst Du?

00:50:31: damit du da gut durchgehst.

00:50:33: Und einfach dieses Dasein und auch mal, keine Ahnung, dann auch mal Schule sein lassen weil das ist nicht essentiell es ist einfach nicht essenziell.

00:50:43: also bei uns wurde zum Beispiel nach ich weiß nicht wie oft ich in der Schule war Nach einem halben Jahr sollten die wieder funktionieren.

00:50:49: Die Noten wurden schlechter.

00:50:51: Dann wurde gesagt jetzt musst Du aber auch mal wieder lernen.

00:50:53: Ich denk so ja genau Der Papa ist tot, die Mutter sitzt zu Hause und weint einen ganzen Tag gefühlt.

00:51:01: Und dann soll dieses Kind wieder gute Noten schreiben?

00:51:05: Nee!

00:51:06: Da habe ich immer gesagt das ist einfach nicht wichtig.

00:51:09: es ist einfach wichtig durch diese Prozesse zu gehen.

00:51:13: Diese Prozese durch diese Trauer durchzugehen und jeden auch seinen Weg finden zu lassen.

00:51:20: Meine

00:51:20: kleine Tochter

00:51:21: hat...

00:51:23: mit elf ihren Schrankzettrümmer, die war so büten und hat den Schrank auseinander genommen.

00:51:29: Und ich war damals froh das was in ihr war passiert ist.

00:51:33: Ich habe gesagt du kannst alles machen aber lass das Fenster bitte rein!

00:51:37: Und sie hat wirklich...die hat geschrien, die ist hoch, ich weiß es noch.

00:51:40: Die ist hoch gerannt, hat diesen Schrank zertrümmert.

00:51:44: Aber da ist endlich mal was passiert, weil sie immer eher so die auch ein bisschen schiebt.

00:51:49: Nein ich will jetzt nicht weinen und manchmal halte ich sie fest und sagt doch du feinst

00:51:53: jetzt!

00:51:54: Es ist wichtig lass es raus.

00:51:59: Und einfach in Liebe da sein und seine Kinder einfach leben.

00:52:05: Hattet ihr euch damals auch externe Hilfe geholt oder behest du das alles eher?

00:52:08: Ja

00:52:08: nein Das war für mich gleich klar.

00:52:11: Ich muss sehr selber sprechen und ich kann das ja auch nicht alles tragen, was macht man denn überhaupt richtig?

00:52:21: Was hat man ja nicht gelehrt bekommen?

00:52:22: Was passiert eigentlich wenn ein Mensch stirbt mit dir?

00:52:29: Und dann habe ich gesagt, ich brauche eine Trauergruppe und dann hat meine Mutter die ist ja auch immer da sehr flinkt.

00:52:35: Die hat dann gleich recherchiert und hat geguckt wo können wir hin?

00:52:39: Und dann waren wir halt haben wir gleich einen gefunden.

00:52:41: Ich war erst im Kloster und dann hab ich die vom Kloster aus angeschrieben.

00:52:45: auch richtig toll!

00:52:47: Die hat mich sofort angerufen und gesagt, brauchst du jetzt Unterstützung?

00:52:51: Obwohl Sommerferien waren.

00:52:53: Und sie im Urlaub war.

00:52:54: Hat sie mich angerufen, hat gesagt, brauchst Du jetzt

00:52:56: Unterstützung?".

00:52:57: Ich sag ne, jetzt bin ich gerade am Hochloß, denn meine Kinder sind auf dem Reiterhof gut aufgehoben aber nach den Sommerferieren brauchte ich dringende

00:53:04: Unterstützung.".

00:53:05: Und dann sagt sie alles klar, sonst hätte ich dir jemand an die Seite gestellt, dass du schon mal sprechen kannst.

00:53:09: Aber das war für mich in dem Moment okay so... Und ich kann es auch wirklich jedem nur empfehlen, sich so was zu suchen.

00:53:16: Weil es versteht keiner aus der Familie oder aus dem Umfeld, der das nicht selber erlebt hat.

00:53:24: Du verstehst es nur unter Danksgleichen.

00:53:27: und da bin ich in eine Gruppe rein.

00:53:29: Da saßen Frauen die auch ihre Männer verloren haben auf die unterschiedlichste Art und Weise aber da fühlst du dich sicher, da fühlt du dich verstanden

00:53:39: Ja, und da hast du auch diesen Raum.

00:53:40: Also ich finde oft ist es ja dann auch so dass wir uns irgendwann gar nicht mehr trauen das zu zeigen weil eben so eine Erwartung von außen ist.

00:53:48: jetzt muss es ja mal wieder normal weitergehen dann irgendwo.

00:53:51: Und da ist der Raum dann dafür da ganz wichtig

00:53:55: Absolut.

00:53:55: Ja, absolut auch für die Kinder

00:53:56: halt einfach.

00:53:57: Und weil es dann auch für mich wichtig war, auch mal die Kinder abzugeben und nicht nur dass ich das machen muss?

00:54:03: Ja

00:54:04: ja, absolut.

00:54:06: Super beeindruckende Geschichte!

00:54:08: Ich finde es so schön jetzt auch heutzutage irgendwie in deine Augen zu schauen, weil die so ein... ...so viel Leben ist in deinen Augen, so viele Strahlen ist in deiner Augen.

00:54:17: Es ist so schön zu sehen was für eine Ja, also vom Aus betrachtet was für eine Frau da sitzt die so voll verbunden ist mit dem Leben.

00:54:28: Also ich finde man spürt eine starke starke Verbindung zu dem Leben und zu allem.

00:54:33: Wie blickst du heute das eben ja schon mal angedeutet dass für dich auch dieses Geschenk drin liegt.

00:54:38: aber wie blickste heute darauf zurück?

00:54:41: Was würdest du heute sagen?

00:54:43: Was bedeutet der Tod in deinem Leben?

00:54:46: Wie biegst du vielleicht auf den Tod?

00:54:51: Tja, wie glück ich ja auf den Tod.

00:54:53: Der Tod gehört einfach dazu.

00:54:55: also ich sag immer nichts ist sicher bis auf der tot.

00:54:58: wir alle werden irgendwann sterben und jeder wird irgendwann jemanden verlieren.

00:55:02: Und heute bin ich einfach dankbar.

00:55:04: so dankbar dass sich dennis bis dahin begleitend durfte auch auf der palliativstation das er sich immer Ich sagt es heute so sicher gefühlt hat dass er alles bei mir machen konnte Also bei mir sei zusammengebrochen in der küche.

00:55:18: Weil mir ist er gestorben.

00:55:20: Er ist mit mir zu den Ärzten gegangen, also das finde ich einfach heute so rückblickend schön, dass man das wirklich begleiten konnte und... Ich weiß auch noch wie er starb!

00:55:34: Ich war ja bei ihm und es war so ein Frieden.

00:55:36: Das habe ich noch nie erlebt.

00:55:38: Ja.

00:55:38: Habe ich noch nicht erlebt?

00:55:40: Es war so einen Gefühl von Frieden und ich hab' das dann auch danach nie wieder erlebt.

00:55:46: Das war einfach nur schön in dem Moment Und ich glaube, dass wir beide so verbunden waren dann und da auf dieser Reise mitgehen durfte.

00:55:53: Ja!

00:55:54: Ich finde diese ganz magische Atmosphäre in diesem Moment... ...wann ich das nochmal so erlebt habe war im Moment der Geburt meiner Kinder.

00:56:05: Das hatte unglaublich viel Ähnlichkeit.

00:56:07: Geburt und Tod.

00:56:10: Also das ganze Gefühl des Lichts hat sich irgendwie verändert.

00:56:13: also da war so ein Gefühl von zwischen den Welten sein irgendwie so bisschen oder?

00:56:18: Ja, genau.

00:56:18: Ganz genau ja!

00:56:20: Und das war einfach total schön und ich weiß gar nicht ob ich die Frage jetzt richtig beantwortet habe aber es ist einfach im Nachgang ein Geschenk kann es ein Gesenk werden wenn man sagt okay ich möchte jetzt irgendwie daraus was cooles machen so ne?

00:56:35: Das soll auch wieder gut werden.

00:56:42: der Tod gehört dazu und da sollte man nicht weg gucken.

00:56:49: Ja, genau.

00:56:50: Und das ist so wichtig für alle die durch irgendeine schwierige Lebensphase gehen zu sehen in dem Moment.

00:56:58: natürlich ist es da und muss da sein und darf den Raum bekommen.

00:57:04: Gleichzeitig ist es aus irgendeinem Grund da und du wächst in eine Leben rein, du wängst in eine innere Haltung rein die sehr wahrscheinlich bereichernder ist, als du es vorher erfahren hast.

00:57:18: Absolut!

00:57:18: Es

00:57:18: ist so schön... Es ist ja wirklich so, als würde man sich wie so pellen durch jede Krise, durch die du durchgehst.

00:57:25: Geht eine Zwiebelschale mehr ab irgendwie umso näher an Sicht zu kommen.

00:57:30: Richtig, freu ich dich.

00:57:31: Ganz genau.

00:57:32: Sehr schön.

00:57:34: Sandy, teile doch gerne noch mit uns Wenn jemand sich inspiriert fühlt durch deine Geschichte, wenn jemand sagt, ich bin gerade in so einer Situation.

00:57:42: Ich bin vielleicht sogar Mama und ein Trauer ... Wie kann man mit dir in den Kontakt kommen?

00:57:48: Machst du noch diese Videos oder kann man ins Gespräch kommen?

00:57:51: Was bietest du da an um die Menschen zu unterstützen?

00:57:54: Die Videos kann man alle schauen.

00:57:55: Und ich bin immer dabei, weil das Thema wurde mir jetzt zugetragen.

00:58:02: Dafür wurde ich auf diese Welt gebracht.

00:58:04: Und da kann man schauen, dann habe ich natürlich meine Homepage-Stars meiner Telefonnummer.

00:58:09: Also man kann mich immer anschreiben und auch das ist ein Kontaktformular.

00:58:14: Da kann man nicht anschreiben.

00:58:15: auf Instagram kann man ganz viel von mir sehen und auf YouTube eben über natürliche Wege Sandy Klaus kannst du diese ganzen Videos hier anschauen und dann kannst Du mal einen Weg sehen und für Dich rausfinden was Was tut mir jetzt in dieser Phase gerade gut?

00:58:31: Aber wie gesagt, man kann mich auch anschreiben und dann einfach im Kontakt mit mir kommen.

00:58:35: Ja super schön!

00:58:36: Ich pack das alles in die Showmutz rein

00:58:38: und

00:58:38: ich finde gerade dass auch mit den Videos ist ja so... wertvoll, weil das ja manchmal hilft eben dann wenn man in diesem Rückzug ist zu sehen hey da ist jemand der mich irgendwie versteht und die quasi meine Worte die ich denke gerade laut aus spricht.

00:58:51: Ganz genau.

00:58:52: Das ist ein

00:58:52: schöner erster Schritt in so einer Phase.

00:58:54: Ja absolut!

00:58:55: Weil du dich dann du denkst oh Gott da ist noch jemand.

00:58:58: man fühlt sich ja auch so alleine weil es ist hier nicht direkt deine Nachbarin die das gleiche erlebt oder deine in der Familie irgendjemand der das genauso über erlebt mit wem wer versteht mich denn jetzt eigentlich?

00:59:10: dann hast du auch manchmal wirklich diese Trauervereine.

00:59:12: Das finde ich auch so traurig, die kämpfen auch immer um ihren Erhalt und es ist auch so taurig.

00:59:18: Dann gibt es manchmal nicht direkt Trauer Vereine in der Umgebung und dann wo kann ich denn mit meiner Trauer eigentlich hin?

00:59:24: Und dann kann man sich gerne meinen Videos anschauen und findet sich dann vielleicht in dem ein oder anderen wieder.

00:59:29: Ja bestimmt ja richtig schön!

00:59:32: Senni, gibt es noch irgendwas was du sagen möchtest?

00:59:35: Was du noch mitgeben möchtes?

00:59:37: Irgendwas noch unausgesprochen geblieben.

00:59:39: Nee eigentlich nicht!

00:59:39: Ich kann immer nur sagen wenn ihr traurigt geht dadurch schiebt das nicht weg Es kann nichts passieren.

00:59:45: Es kann wirklich nichts passieren.

00:59:48: Legt euch ein weint ne Runde Geht in Waldschreit eine runde Und dann tut euch auch wieder was Gutes.

00:59:54: Macht euch ein schönes Essen.

00:59:55: oder trinkt man Rohkakao,

00:59:57: aber auch

00:59:58: dieses Bewusst und da auch da dürfen Tränen fließen.

01:00:02: Also Träne bedeuten nicht irgendwie etwas Schlimmes sondern jede Träner bedeutet Liebe und jede Tränner bedeutet auch Heilung.

01:00:10: Versucht einfach auch dahin zu kommen und immer mehr zu euch zu kommen um zu schauen was tut mir gut in dieser Phase?

01:00:18: Er

01:00:19: hat die Verbindung zu sich selbst nicht verlieren.

01:00:21: Das ist einfach super wichtig

01:00:23: in so einer Zeit, ja.

01:00:25: Sandy!

01:00:25: Lieben lieben dank.

01:00:26: das war richtig richtig schön so wertvoll ich glaube einfach so wert voll für so viele da draußen weil nach wie vor ich finde es so krass weil ich ja auch vor zehn Jahren mit diesem Thema irgendwie angefangen habe für mich und damals schon dachte es ist ein viel zu krasses Tabuthema und

01:00:41: gefühlt

01:00:42: hat sich irgendwie auch in zehn jahren nicht viel verändert.

01:00:44: Es ist immer noch ein Tabuthemal dieser Gesellschaft.

01:00:49: Man fühlt sich so alleine mit einer Erfahrung, die wir alle machen in unserem Leben.

01:00:53: Absolut ja!

01:00:54: Es ist irgendwie total paradox.

01:00:57: Von daher so wichtig vielen vielen Dank und ich werde alles in die Show noch zu packen.

01:01:01: Und die Leute

01:01:01: können sich dann den Hersteller

01:01:03: besetzen.

01:01:04: Mach's gut Sandy!

01:01:05: Okay ciao ciao!

01:01:06: Tschüss!

01:01:09: Wir kommen zurück aus diesem Zoo... schönen, mutmachenden, inspirierenden Gespräch.

01:01:17: Ich hoffe du konntest genauso wie ich viele Gedanken von Senni für dich mitnehmen.

01:01:23: magst darauf weiter denken, magst schauen wie es mit dir in Resonanz geht und wie das für dich und dein Leben vielleicht integrieren kannst.

01:01:31: Vielleicht erinnert dich diese Folge auch daran dass es im Leben nicht immer nur darum geht alles zu verstehen und zu lösen sondern manchmal geht es einfach darum dem, was gerade da ist Raum zu geben und darauf zu vertrauen dass wir auch durch diese schwere Zeit durchkommen und unseren Weg finden können.

01:01:51: Und das ganze Schritt für Schritt im eigenen Tempo verbunden mit uns selbst und unserer Intuition.

01:02:01: Ich finde dafür ist Sandy ein unglaublich tolles Beispiel und ich freue mich so sehr wenn du Sandy Ein paar Grüße da lässt, wenn du dich mit ihr verbindest.

01:02:11: Ich hab dir alle Informationen zu ihr in die Shownutz-Gepark.

01:02:14: Da findest du ja Instagram-Profil, die Verlinkung zu YouTube und ihren Videos.

01:02:19: Teiles auch super gerne!

01:02:20: Wenn du Menschen kennst, die vielleicht gerade in Trauer sind oder in einer schweren Lebensphase durch den Trauerprozess gerade durchgehen, teile das so gerne weil wir dürfen wirklich alle daran arbeiten dass Trauer kein Tabuthema mehr ist.

01:02:35: Trauer

01:02:36: hat so viele Facetten und wir alle Begegnenden der Trauer, sei es durch den Tod oder sei es auch durch andere einschneidende Erlebnisse, Trauer ist ein Gefühl des zu unserem Leben dazugehört um.

01:02:46: das darf diesem Platz jetzt wirklich mal bekommen.

01:02:50: Von daher danke ich Sandy von Herzen dass sie ihre Geschichte hier geteilt hat, dass sie sich geöffnet hat und jetzt mit dieser so wichtigen Arbeit losgeht.

01:03:01: freu mich einfach, dass du uns bei unserem Gespräch zugehört hast.

01:03:06: Und wenn dir die Folge gefallen hat dann freue ich mich riesig, wenn du den Podcast abonnierst und ihn auch super gerne mit einem Menschenteil der dir wichtig ist für denen vielleicht die Gedanken hier gerade hilfreich sein können und mir vielleicht unter der Folge einen Kommentar darlässt was du für dich mitgenommen hast, was wertvoll für dich war, was ein Gedanke war, den du vielleicht weiter denken magst Und alle Infos, wie gesagt, Senni.

01:03:35: Findest du in den Show-Notes alle Info zu mir und meiner Arbeit auch?

01:03:40: Ich danke dir dass du heute hier warst.

01:03:42: Passt gut auf dich auf!

01:03:43: Achte gut auf Dich und deine mentale Gesundheit und ich freue mich darauf wenn wir uns in zwei Wochen wieder hören.

01:03:50: Alles alles Liebe und

01:03:51: bis ganz

01:03:52: bald Deine Vanessa.

Über diesen Podcast

Willkommen bei „Zurück in deine Kraft“ – deinem Podcast für Selbstheilung, Achtsamkeit, innere Stärke und spirituelle Entwicklung im Alltag.
Hier bekommst du praktische Impulse, Übungen und Inspiration, um deine innere Balance zu stärken, deine Herzensvision zu entfalten und ein erfülltes, kraftvolles Leben zu gestalten.

🌿 Themen, die dich erwarten:

Achtsamkeit & Selbstliebe im Alltag
Innerer Frieden & emotionale Balance
Spiritualität & Energiearbeit
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Mach dich auf den Weg zurück zu dir selbst – authentisch, verbunden, erfüllt. 💫

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von und mit Vanessa Müllenbach

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